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    Polizei

    Anlagenbetrug in Vorpommern: Über 700.000 Euro Schaden durch betrügerische Investitionsangebote

    Blaulicht Nachrichten RedaktionBy Blaulicht Nachrichten Redaktion26. März 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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    Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen zwei Fälle von Anlagenbetrug registriert, bei denen die Täter einen Gesamtschaden von über 700.000 Euro verursachten. Die Anzeigen wurden im Verlauf der vergangenen Woche erstattet. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen derzeit.

    Betrug mit Bitcoin-Investitionen in Uecker-Randow

    Am 25. März meldete sich ein Ehepaar aus dem Bereich Uecker-Randow bei der Polizei in Ueckermünde. Das Paar berichtete, dass es durch ein Online-Video auf ein vermeintliches Bitcoin-Investment aufmerksam geworden war. Über eine darin genannte Kontaktmöglichkeit nahmen sie telefonisch Verbindung zu einem sogenannten Broker auf.

    Dieser vermittelte zunächst ein Angebot, bei dem ein kleiner Betrag angeblich gewinnbringend angelegt werden sollte. Nach der ersten Investition und einer scheinbaren Rückzahlung mit Gewinnanteil folgten innerhalb von etwa sechs Wochen weitere Überweisungen, die schrittweise erhöht wurden. Die Täter versprachen dabei immer höhere Renditen und rieten zu weiteren Investitionen.

    Als das Ehepaar schließlich versuchte, die angelegten Gelder zurückzufordern, blieben Auszahlungen aus. Daraufhin erstatteten sie Anzeige bei der Polizei. Die Schadenshöhe in diesem Fall beläuft sich auf circa 60.000 Euro.

    Mehrere Hunderttausend Euro Schaden durch vermeintliche Festgeldanlagen auf Rügen

    Ein weiterer Fall betrifft einen 77-jährigen Mann von der Insel Rügen, der ebenfalls Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs wurde. Nach Angaben der Polizei schloss der Geschädigte über einen längeren Zeitraum verschiedene Verträge ab, die als Fest- und Tagesgeldanlagen bei einer angeblichen ausländischen Bank dargestellt wurden. Parallel dazu nutzte er ein Online-Investitionsmodell.

    Die überwiesenen Beträge gingen auf Konten im Ausland, die den vermeintlichen Banken und Firmen zugeordnet wurden. Teilweise waren die Anlagen mit festen Laufzeiten versehen. Als der Mann versuchte, einzelne Verträge fristgerecht zu kündigen und sich das Geld auszahlen zu lassen, erfolgten keine Auszahlungen mehr. Der Kontakt zu den Ansprechpartnern brach ab, woraufhin der Geschädigte Anzeige erstattete.

    Der entstandene Schaden in diesem Fall wird auf etwa 650.000 Euro geschätzt.

    Polizei warnt vor betrügerischen Anlageangeboten

    Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug aufgenommen. Sie weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren unseriöser Anlageangebote hin und gibt folgende Hinweise:

    • Überprüfen Sie Anbieter kritisch und suchen Sie nach Bewertungen und Erfahrungsberichten.
    • Seien Sie vorsichtig bei ungewöhnlich hohen Renditeversprechen.
    • Geben Sie keine sensiblen persönlichen Daten preis.
    • Prüfen Sie, ob Banken und Anbieter tatsächlich zugelassen und reguliert sind.
    • Überweisen Sie kein Geld auf ausländische Konten ohne umfassende Prüfung.
    • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und vermeiden Sie übereilte Entscheidungen.
    • Ziehen Sie bei Zweifeln unabhängige Beratungen hinzu, etwa von der Hausbank oder offiziellen Aufsichtsbehörden.

    Wer bereits Geld investiert hat und Zweifel an der Seriosität eines Anbieters hat, wird dringend gebeten, umgehend Kontakt mit der eigenen Bank aufzunehmen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

    Weiteres Vorgehen

    Die Polizei bittet mögliche weitere Geschädigte, sich bei den örtlichen Polizeidienststellen zu melden, um die Ermittlungen zu unterstützen. Die Behörden arbeiten daran, die Täter zu identifizieren und weitere Schäden zu verhindern.

    Die Warnungen der Polizei unterstreichen die Bedeutung von Vorsicht und sorgfältiger Prüfung bei Geldanlagen, insbesondere im Internet und bei Angeboten mit hohen Gewinnversprechen.

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    Als Redaktionsmitglied von Blaulicht-Nachrichten.de berichte ich über Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten im regionalen und überregionalen Raum. Mein besonderes Interesse gilt der transparenten Aufarbeitung komplexer Einsatzlagen sowie der verständlichen Darstellung behördlicher Mitteilungen für die Öffentlichkeit. Sorgfalt, Quellenprüfung und journalistische Neutralität stehen für mich an erster Stelle.

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