Am Vormittag des 25. März 2026 kam es auf der Landesstraße 12 zwischen Kühlungsborn und Rerik zu einer Flucht vor einer Polizeikontrolle. Ein 54-jähriger deutscher Fahrzeugführer entzog sich den Einsatzkräften des Polizeireviers Bad Doberan, nachdem diese ihn anhalten wollten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.
Polizei bemerkt Fahrzeug und leitet Kontrolle ein
Gegen 09:40 Uhr fiel den Polizeibeamten ein Audi auf, der ihnen auf der Landesstraße 12 in Richtung Rerik entgegenkam. Aus vorangegangenen polizeilichen Einsätzen war bekannt, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auf Höhe der Straße Zur Asbeck versuchten die Beamten, das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Flucht mit hoher Geschwindigkeit und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer
Unmittelbar nachdem die Polizei die Kontrolle einleiten wollte, beschleunigte der Fahrer stark und entzog sich der Maßnahme. Während der Flucht überschritt der Fahrer mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich und erreichte zeitweise Geschwindigkeiten von über 180 km/h. Besonders kritisch wurde die Situation in den durchfahrenen Ortschaften, da dort Fußgänger und Radfahrer gefährdet wurden.
Aus Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer reduzierten die Polizeikräfte ihre Geschwindigkeit mehrfach, um die Situation nicht weiter zu verschärfen.
Festnahme in Rerik und Ermittlungsverfahren
Im Bereich von Rerik gelang es den Beamten schließlich, das Fahrzeug zu stoppen und die Weiterfahrt zu unterbinden. Während des Einsatzes wurden keine Personen verletzt.
Gegen den 54-jährigen Fahrer wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeiliche Hinweise und Ausblick
Die Polizei weist noch einmal auf die Gefahren hin, die von rücksichtslosen Fahrmanövern insbesondere in Ortschaften ausgehen. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat höchste Priorität. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter, um den genauen Ablauf der Flucht und weitere Hintergründe zu klären.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Verkehrskontrollen und konsequentem Einschreiten bei Verstößen, um die Sicherheit auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern zu gewährleisten.

