Die Stadt Laage in Mecklenburg-Vorpommern darf sich seit dem 25. März 2026 offiziell „Recknitzstadt“ nennen. Diese kommunalverfassungsrechtliche Bezeichnung wurde von Innenminister Christian Pegel im Rahmen einer feierlichen Übergabe an Bürgermeisterin Christin Zimmermann vergeben. Mit diesem Beinamen soll die enge Verbindung der Stadt zur Recknitz, einem bedeutenden Fluss der Region, sowie das starke Heimatgefühl der Einwohnerinnen und Einwohner sichtbar gemacht werden.
Verbindung von Geschichte, Natur und Gemeinschaft
Innenminister Pegel hob hervor, dass der Name „Recknitzstadt“ die jahrhundertealte Beziehung zwischen Stadt, Geschichte und Natur widerspiegele. Die Auszeichnung würdige nicht nur die geografische Lage Laages an der Recknitz, sondern auch die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. „Der neue Beiname wird das regionale Profil Laages stärken und die historische Bedeutung der Stadt über die Region hinaus sichtbar machen“, erklärte Pegel.
Breiter Beteiligungsprozess der Bürgerinnen und Bürger
Die Entscheidung für den Beinamen „Recknitzstadt“ erfolgte nach einem umfassenden Beteiligungsprozess. Bereits im Sommer 2025 wurden die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt dazu aufgerufen, Vorschläge für einen passenden Beinamen einzureichen. Mit deutlicher Mehrheit fiel die Wahl schließlich auf „Recknitzstadt“. Dieser demokratische Prozess unterstreicht das Engagement der Bürgerschaft und ihre Verbundenheit mit der Stadt und deren Umgebung.
Integration des Namens in den öffentlichen Raum
Schon vor der offiziellen Vergabe tragen zahlreiche öffentliche Einrichtungen in Laage den Namen „Recknitz“. Diese Praxis spiegelt die gelebte Identifikation mit der Landschaft und der Stadt wider. Die kommunalverfassungsrechtliche Bezeichnung wird zukünftig dem amtlichen Gemeindenamen vorangestellt und ist damit verbindlich für alle offiziellen Dokumente und Darstellungen.
Stärkung der kommunalen Identität
Die Verleihung des Beinamens ist ein weiterer Schritt, um Geschichte, Gegenwart und bürgerschaftliches Engagement in Laage zu einer starken kommunalen Identität zu verbinden. Innenminister Pegel betonte, dass die Stadt so eindrucksvoll zeige, wie lokale Traditionen und gemeinsames Wirken zusammenwachsen können. Der neue Name soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die kulturelle und historische Bedeutung Laages zu fördern.
Relevanz für die Region und darüber hinaus
Mit der Bezeichnung „Recknitzstadt“ wird Laage nicht nur regional, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus als bedeutender Standort wahrgenommen. Die Verleihung ist ein Symbol für die nachhaltige Entwicklung der Stadt und ihre Rolle innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. Die offizielle Nutzung des Namens soll auch touristische und wirtschaftliche Impulse setzen.
Ausblick und weitere Schritte
Die Stadtverwaltung plant, den Beinamen „Recknitzstadt“ künftig verstärkt in der Außendarstellung zu nutzen. Dies betrifft unter anderem die Beschilderung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketingmaßnahmen. Die offizielle Urkunde und die Bekanntgabe durch den Innenminister markieren den Startpunkt für eine neue Phase der kommunalen Selbstvermarktung.
Für Rückfragen steht das Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

