Am frühen Montagmorgen gegen 03:50 Uhr ereignete sich auf der Stettiner Chaussee in Pasewalk ein Verkehrsunfall, bei dem ein 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seinem Pkw von der Fahrbahn abkam. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte Sekundenschlaf die Ursache für den Alleinunfall gewesen sein.
Unfallhergang und Fahrzeugschäden
Der Fahrer war mit seinem Citroën in Fahrtrichtung Löcknitz unterwegs, als er offenbar kurzzeitig das Bewusstsein verlor und infolgedessen von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit einem Verkehrsschild auf einer Verkehrsinsel. Anschließend geriet der Pkw weiter nach rechts, stieß gegen ein zweites Verkehrsschild sowie den Zaun eines angrenzenden Grundstücks mit einer Gartenlaube. Das Fahrzeug kam schließlich zum Stillstand.
Der Citroën war durch die Kollisionen so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und von der Unfallstelle geborgen werden musste. Der Gesamtschaden wird auf etwa 21.000 Euro geschätzt.
Verletzungen und Maßnahmen vor Ort
Der Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt. Die Polizei war mit Kräften vor Ort, sicherte die Unfallstelle ab und nahm den Unfallhergang auf. Weitere Personen waren nicht beteiligt, es handelte sich um einen Alleinunfall.
Polizeiliche Ermittlungen und Hinweise
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an, wobei der Verdacht auf Sekundenschlaf als Auslöser im Vordergrund steht. Sekundenschlaf kann durch extreme Müdigkeit entstehen und führt dazu, dass der Fahrer für kurze Zeit das Bewusstsein verliert, was schwerwiegende Folgen haben kann.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung ausreichender Pausen und Erholungszeiten während längerer Fahrten hin, um solche Unfälle zu vermeiden.
Fahrzeugbergung und Verkehrssituation
Das beschädigte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt. Während der Bergungsarbeiten kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen auf der Stettiner Chaussee.
Regionale Bedeutung und Prävention
Der Unfall unterstreicht die Risiken von Sekundenschlaf am Steuer, ein Thema, das auch in der Region Mecklenburg-Vorpommern immer wieder für Aufmerksamkeit sorgt. Verkehrsteilnehmer werden angehalten, ihre Fahrtüchtigkeit realistisch einzuschätzen und bei Ermüdungsanzeichen geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Die Polizei in Pasewalk und das Polizeipräsidium Neubrandenburg setzen sich weiterhin für die Verkehrssicherheit ein und verfolgen konsequent die Aufklärung von Verkehrsunfällen.

