Die Polizei Dortmund hat ihre Präsenzkonzeption „Fokus“ in der vergangenen Woche vom 13. bis 18. März 2026 erneut intensiv umgesetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit in der Innenstadt und der Nordstadt zu erhöhen sowie die Straßenkriminalität und den gewerbsmäßigen Drogenhandel nachhaltig zu bekämpfen. Im Rahmen der Kontrollen wurden zahlreiche Personen und Fahrzeuge überprüft, was zu mehreren strafrechtlichen Maßnahmen führte.
Umfangreiche Kontrollen in der Innenstadt und Nordstadt
Im Verlauf der Einsatzwoche kontrollierten die Beamtinnen und Beamten an 84 verschiedenen Orten im Dortmunder Stadtgebiet insgesamt 254 Personen und 83 Fahrzeuge. Dabei wurden 42 Platzverweise ausgesprochen und 39 Verfahren wegen Verkehrsverstößen eingeleitet. Die Maßnahmen konzentrierten sich auf bekannte Brennpunkte, um ordnungswidriges Verhalten frühzeitig zu unterbinden und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Haftbefehle vollstreckt und Verkehrssünder gestoppt
Ein besonderer Fahndungserfolg gelang am 14. März gegen 22:00 Uhr in der Geschwister-Scholl-Straße. Dort kontrollierten Einsatzkräfte eine Person, gegen die drei verschiedene Haftbefehle vorlagen. Diese konnten unmittelbar vollstreckt werden. Wenig später, gegen 00:20 Uhr, wurde in der Innenstadt ein alkoholisiert fahrender E-Scooter-Fahrer angehalten. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und leitete ein Strafverfahren ein.
Drogen- und Verkehrsdelikte im Fokus
Am 16. März setzten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen fort. Auf der Steinstraße wurde ein Fahrzeugführer festgestellt, der unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Nach der Blutentnahme wurde ihm die Weiterfahrt untersagt, zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Parallel dazu stoppten Beamte auf der Bornstraße ein Fahrzeug, dessen Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Gegen Fahrer und Fahrzeughalter wurden Strafverfahren eingeleitet.
Feststellungen bei Fahrzeug- und Personenüberprüfungen
Am 17. März sicherten die Einsatzkräfte in der Nordstraße einen gestohlenen E-Scooter, den eine 29-jährige Frau führte. Das Fahrzeug war zur Fahndung ausgeschrieben. Am Nachmittag wurde zudem bei einer Pkw-Kontrolle ein verbotenes Einhandmesser sichergestellt. Diese Maßnahmen verdeutlichen die Bandbreite der kontrollierten Delikte.
Gezielte Maßnahmen gegen Drogenhandel
Den Abschluss der Kontrollwoche bildeten am 18. März gezielte Einsätze gegen den Drogenhandel. Im Dietrich-Keuning-Park beobachteten Zivilkräfte einen polizeibekannten Dealer bei Verkaufsgesprächen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden 12 Verkaufseinheiten Marihuana sichergestellt. Zudem wurde am Platz am Apfelbrunnen ein weiterer Dealer angetroffen, gegen den eine räumliche Beschränkung besteht. Hier folgten ein Strafverfahren und ein Platzverweis.
Fortsetzung der Präsenzkonzeption „Fokus“ geplant
Die Polizei Dortmund wird auch künftig mit der Präsenzkonzeption „Fokus“ verstärkt im Stadtgebiet präsent sein. Ziel ist es, ordnungsstörende und strafrechtlich relevante Verhaltensweisen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Sicherheit in Dortmund nachhaltig zu verbessern und das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei zu stärken.

