Am Mittwoch, den 18. März, kam es in einem Altenpflegeheim am Nordenwall in Hamm-Mitte zu einem Betrugsversuch, bei dem sich zwei Männer als angebliche Stadtwerke-Mitarbeiter ausgaben. Durch die Aufmerksamkeit einer 86-jährigen Bewohnerin sowie der Einrichtungsleitung konnte der Vorfall frühzeitig erkannt und die Polizei alarmiert werden.
Betrugsversuch im Altenpflegeheim
Gegen 12:50 Uhr klopften zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren an die Wohnungstür der Seniorin. Sie gaben vor, für die Stadtwerke zu arbeiten, und forderten die Bewohnerin auf, die Wohnung zu verlassen, da sie angeblich Arbeiten durchführen müssten. Die 86-Jährige reagierte jedoch besonnen und verschloss die Tür.
Vorbereitung durch Präventionsmaßnahmen
Die Einrichtungsleitung des Altenpflegeheims hatte im Vorfeld alle Bewohnerinnen und Bewohner über mögliche Betrugsmaschen, insbesondere falsche Stadtwerke-Mitarbeiter, informiert und sensibilisiert. Diese Präventionshinweise trugen maßgeblich dazu bei, dass die Seniorin die Situation richtig einschätzte und sofort die Einrichtungsleitung telefonisch verständigte.
Polizeiliches Eingreifen und Kontrolle
Die Einrichtungsleitung alarmierte umgehend die Polizei, die die beiden Männer im Nahbereich des Altenpflegeheims antraf und kontrollierte. Die Identität der 21-jährigen Person aus Köln und des 25-jährigen Mannes aus Wuppertal konnte zweifelsfrei festgestellt werden. Nach der Überprüfung wurden die Männer vor Ort entlassen.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Polizei prüft derzeit, ob die beiden Tatverdächtigen mit weiteren Straftaten in Verbindung stehen, bei denen ebenfalls die Masche mit falschen Stadtwerke-Mitarbeitern angewandt wurde. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Bedeutung von Wachsamkeit und Prävention
Der Vorfall zeigt, wie wichtig Präventionsarbeit und die Sensibilisierung von besonders gefährdeten Personengruppen sind. Die Aufmerksamkeit der Bewohnerin und die schnelle Reaktion der Einrichtungsleitung haben einen möglichen Schaden verhindert und die Täter am weiteren Vorgehen gehindert.
Die Polizei empfiehlt weiterhin, bei unerwarteten Besuchern, die sich als Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen ausgeben, stets Vorsicht walten zu lassen und im Zweifel die Echtheit der Personen über die offiziellen Dienststellen zu überprüfen.

