Greifswald. In der Nacht zum Sonntag, dem 28. März 2026, wurde die Polizei in Greifswald gleich zu zwei Einsätzen gerufen, bei denen es zu Streitigkeiten zwischen Gruppen junger Menschen kam. Die Vorfälle ereigneten sich zunächst in der Anklamer Straße und später in der Innenstadt. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Erster Einsatz in der Anklamer Straße
Gegen Mitternacht wurde die Polizei zu einer gemeldeten Auseinandersetzung in der Anklamer Straße gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte zunächst nur eine der beteiligten Gruppen an. Die Personalien der Anwesenden wurden aufgenommen, jedoch gab es keine strafrechtlichen Ansprüche, sodass der Einsatz zunächst beendet wurde.
Weitere Eskalation in der Innenstadt
Etwa zweieinhalb Stunden später, gegen 3:20 Uhr, erfolgte eine erneute Alarmierung wegen einer weiteren Auseinandersetzung in der Straße Schuhhagen. Auch hier waren mehrere Personen beteiligt. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei den Beteiligten in beiden Fällen um dieselben Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren handelte.
Details zum Streitverlauf
Der Streit begann in der Anklamer Straße, wo ein 15-Jähriger einem 18-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Dabei erlitt der 18-Jährige leichte Verletzungen. Als Reaktion setzte der 18-Jährige Tierabwehrspray gegen den 15-Jährigen ein, der ebenfalls leichte Verletzungen davontrug. Anschließend entfernten sich die Beteiligten voneinander.
Konfrontation in der Innenstadt
In der Innenstadt trafen die Gruppen erneut aufeinander, woraufhin der Streit wieder aufflammte. Dabei kam es unter anderem zu Schlägen gegen den 18-Jährigen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in mehreren Fällen aufgenommen.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsangehörige. Die Polizei hat die Personalien aufgenommen und führt nun weitere Ermittlungen durch, um den genauen Ablauf der Vorfälle zu klären. Die Beamten bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Keine weiteren Informationen zu Hintergründen
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine weiteren Details zu den Hintergründen der Auseinandersetzungen vor. Die Polizei bewertet die Vorfälle als ernst und setzt die Ermittlungen fort, um alle Umstände aufzuklären.

