In Erbach kam es am frühen Morgen des 18. März 2026 zu einem Einbruch in ein Juweliergeschäft. Die Tat wurde von den Ermittlungsbehörden aufgeklärt, nachdem mutmaßliches Diebesgut bei einer Kontrolle am Flughafen Frankfurt sichergestellt wurde.
Festnahme bei Kontrolle am Flughafen Frankfurt
Am Mittwochnachmittag, gegen 17 Uhr, kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Frankfurt gemeinsam mit der Polizei Frankfurt zwei britische Staatsbürger im Rahmen einer Buskontrolle am Flughafen Frankfurt. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte Schmuckstücke, die mutmaßlich aus dem Einbruch in Erbach stammen. Die sichergestellten Gegenstände haben einen Wert von mehreren zehntausend Euro und befanden sich in den Gepäckstücken der Verdächtigen.
Haftbefehle wegen Einbruchsdiebstahls und Sachbeschädigung
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurden die beiden Tatverdächtigen, eine 45-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann, am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls sowie der Sachbeschädigung. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft in Justizvollzugsanstalten.
Ermittlungen dauern an
Die Staatsanwaltschaft Ulm und die Kriminalpolizei setzen ihre Ermittlungen fort, um den genauen Tathergang sowie mögliche weitere Tatbeteiligte zu klären. Weitere Details zum Einbruch oder zum Umfang des Diebesguts wurden bislang nicht veröffentlicht.
Zusammenarbeit zwischen Zoll und Polizei
Der Fall zeigt die effektive Zusammenarbeit zwischen dem Hauptzollamt Frankfurt und der Polizei Frankfurt bei der Aufklärung grenzüberschreitender Straftaten. Die Kontrolle am Flughafen war Teil routinemäßiger Maßnahmen, die in diesem Fall zur Festnahme der Tatverdächtigen führten.
Hintergrund zum Einbruch
Der Einbruch in das Juweliergeschäft in Erbach wurde bereits in einer früheren Meldung bekanntgegeben. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden und führte zu einem erheblichen Schaden durch den Diebstahl von Schmuckstücken.
Polizeiliche Kontaktmöglichkeiten
Zeugen oder Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Ulm unter der Telefonnummer 0731/188-1111 oder per E-Mail an ulm.pp@polizei.bwl.de zu wenden.

