Am 24. März 2026 wurden bundesweit IT-Störungen beim Zoll gemeldet, die zu Verzögerungen bei verschiedenen Verfahrensabläufen führen. Betroffen sind insbesondere Teile der internen Kommunikation sowie mehrere zollseitige Fachverfahren, darunter das wichtige Abfertigungsverfahren ATLAS.
Umfang der Störungen und betroffene Bereiche
Die IT-Probleme beeinträchtigen derzeit die reibungslose Abwicklung von Zollprozessen. Das Abfertigungsverfahren ATLAS, das für die elektronische Zollabwicklung genutzt wird, ist von den Störungen maßgeblich betroffen. Auch interne Kommunikationssysteme innerhalb der Zollbehörden funktionieren nur eingeschränkt, was die Koordination und Bearbeitung von Vorgängen zusätzlich erschwert.
Auswirkungen auf Verfahrensabläufe
Die technischen Schwierigkeiten führen zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Zollanmeldungen und anderen damit verbundenen Abläufen. Unternehmen und Bürger, die auf eine zügige Zollabwicklung angewiesen sind, müssen mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen. Die genauen Auswirkungen auf einzelne Verfahren können variieren, da die Störungen unterschiedliche Bereiche unterschiedlich stark betreffen.
Maßnahmen zur Störungsbehebung
Die zuständigen IT-Fachkräfte und Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Ursache der Störungen zu identifizieren und schnellstmöglich zu beheben. Bis zur vollständigen Wiederherstellung der Systeme kann es jedoch weiterhin zu Verzögerungen kommen. Das Hauptzollamt Stralsund bittet alle Betroffenen um Verständnis für die aktuelle Situation.
Kommunikation und Ansprechpartner
Für Rückfragen steht das Hauptzollamt Stralsund als Ansprechpartner zur Verfügung. Betroffene können sich telefonisch oder per E-Mail an Sabine Mattil wenden, um weitere Informationen zu erhalten. Die Kontaktmöglichkeiten sind:
- Telefon: 03831-356 1195
- E-Mail: sabine.mattil@zoll.bund.de
Hintergrund zum Abfertigungsverfahren ATLAS
Das ATLAS-System ist ein zentrales elektronisches Verfahren für die Zollabwicklung in Deutschland. Es ermöglicht die elektronische Übermittlung von Zollanmeldungen und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Zollbehörden. Störungen in diesem System können daher erhebliche Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr haben.
Ausblick
Die Zollbehörden arbeiten intensiv daran, die IT-Störungen zeitnah zu beheben und den normalen Betrieb wiederherzustellen. Bis dahin sollten Unternehmen und Bürger mit Verzögerungen rechnen und ihre Planungen entsprechend anpassen. Weitere Informationen werden nach Klärung der Situation veröffentlicht.
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