Am 24. März 2026 hat die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen. Ziel der Maßnahmen war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden. Die Kontrollen fanden in Nachrodt-Wiblingwerde, Menden, Schalksmühle und Lüdenscheid statt.
Messungen in Nachrodt-Wiblingwerde
In Nachrodt-Wiblingwerde wurde die Hagener Straße zwischen 7:30 und 12:15 Uhr mit einem ESO-Messgerät überwacht. Insgesamt wurden 1.999 Fahrzeuge gemessen. Von diesen bewegten sich 142 im Verwarngeldbereich, während 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund höherer Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgestellt wurden. Der höchste gemessene Wert lag bei 83 km/h, erlaubt waren 50 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft. Es wurden keine Fahrverbote verhängt.
Kontrollen in Menden
In Menden fanden zwei Messungen statt. Am Nachmittag wurde auf der Straße Auf der Haar von 13:05 bis 15:25 Uhr mit Radar gemessen. Hier wurden 404 Fahrzeuge erfasst, davon 41 im Verwarngeldbereich und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der höchste gemessene Wert betrug 50 km/h bei erlaubten 30 km/h. Am selben Tag von 15:45 bis 18:05 Uhr wurde auf der Berliner Straße ebenfalls mit Radar kontrolliert. 290 Fahrzeuge wurden gemessen, 50 davon im Verwarngeldbereich und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden ausgestellt. Der höchste Wert lag bei 54 km/h, erlaubt waren 30 km/h. Auch hier wurden keine Fahrverbote ausgesprochen.
Messungen in Schalksmühle und Lüdenscheid
In Schalksmühle wurde auf der Straße Klagebach von 12:27 bis 15:36 Uhr mit Radar gemessen. Insgesamt passierten 839 Fahrzeuge die Messstelle. 44 Fahrzeuge bewegten sich im Verwarngeldbereich, sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden geschrieben. Der höchste gemessene Wert betrug 76 km/h bei erlaubten 50 km/h. In Lüdenscheid wurde die Fontanestraße von 15:56 bis 18:05 Uhr mit Radar überwacht. Hier wurden 129 Fahrzeuge gemessen, 13 lagen im Verwarngeldbereich, zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden ausgestellt. Der höchste gemessene Wert lag bei 51 km/h, erlaubt waren 30 km/h. Auch an diesen Standorten kam es zu keinen Fahrverboten.
Auswertung und Bedeutung der Kontrollen
Insgesamt wurden an allen Messstellen zusammen mehrere Tausend Fahrzeuge kontrolliert, wobei ein erheblicher Teil der Fahrer die zulässigen Geschwindigkeiten überschritt. Die meisten Verstöße lagen im Bereich, der mit einem Verwarngeld geahndet wird. Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden in mehreren Fällen ausgestellt, jedoch blieben Fahrverbote aus. Dies deutet darauf hin, dass die Überschreitungen zwar häufig, aber meist nicht so gravierend waren, dass ein Fahrverbot notwendig wurde.
Die Polizei betont, dass solche Kontrollen ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit sind, insbesondere in geschlossenen Ortschaften, wo eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit das Risiko für Unfälle erhöht. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, um sich selbst und andere zu schützen.
Weiteres Vorgehen
Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis wird auch in Zukunft verstärkt auf Geschwindigkeitskontrollen setzen, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen. Die Standorte der Messungen werden dabei flexibel gewählt, um eine flächendeckende Überwachung zu gewährleisten und auf aktuelle Gefahrenstellen reagieren zu können.
Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit können neben Bußgeldern auch Punkte in Flensburg und im Einzelfall Fahrverbote nach sich ziehen. Die Polizei weist darauf hin, dass die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ein zentraler Baustein für die Verkehrssicherheit ist.

