Nachrodt-Wiblingwerde – Im Rahmen einer Radarkontrolle auf der Landstraße 692, Höhe Lenneschule, stellte die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis vergangene Woche mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Besonders auffällig war ein Fahrradfahrer, der mit 59 km/h unterwegs war, obwohl in diesem Bereich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt.
Hohe Geschwindigkeit trotz Tempolimit
Die Messung ergab, dass der Radfahrer fast das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit erreichte. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass das Tempolimit auch für Fahrradfahrer gilt, insbesondere in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen wie vor Schulen, Sporthallen und Schwimmbädern.
Gefahrenzone vor der Lenneschule
Die Landstraße 692 in Höhe der Lenneschule ist durch die Nähe zu Bildungseinrichtungen und Freizeiteinrichtungen ein besonders sensibler Bereich. Dort müssen Verkehrsteilnehmer jederzeit mit Fußgängern rechnen, die unerwartet auf die Straße treten können. Dies gilt insbesondere für Kinder, die oft nicht mit schnellen Fahrrädern rechnen.
Appell an die Verkehrsteilnehmer
Die Polizei appelliert an alle Radfahrer, die Geschwindigkeit ihrer Fahrweise anzupassen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Vorausschauendes und vorsichtiges Fahren sei gerade in solchen Bereichen unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden.
Rechtslage und Verkehrssicherheit
Das Tempolimit von 30 km/h ist in diesem Bereich rechtlich verbindlich und gilt unabhängig vom Fahrzeugtyp. Die Polizei weist darauf hin, dass auch Fahrradfahrer bei Überschreitungen mit entsprechenden Konsequenzen rechnen müssen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung der Verkehrsregeln zum Schutz aller Beteiligten.
Weitere Kontrollen geplant
Die Kreispolizeibehörde kündigte an, auch künftig verstärkt Geschwindigkeitskontrollen in sensiblen Bereichen durchzuführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere Kinder und andere schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Verkehrssicherheit als gemeinsame Aufgabe
Die Polizei betont, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer ist. Besonders in der Nähe von Schulen und Freizeiteinrichtungen ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, um Unfälle zu vermeiden und ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr zu gewährleisten.

