Im Zeitraum vom 2. bis zum 10. Februar 2026 wurden im Landkreis Uelzen insgesamt fünf Einbrüche sowie weitere versuchte Einbruchstaten registriert. Die betroffenen Orte lagen in den Gemeinden Bad Bevensen, Barum und Bienenbüttel. Die Polizei nahm nach ausführlicher Spurensicherung die Ermittlungen auf, die sich auf die Tatorte und mögliche Täter konzentrierten.
Ermittlungen führen zu Tatverdächtigen und Fluchtfahrzeug
Die Kriminalpolizei in Uelzen konnte im Rahmen der Ermittlungen zwei Männer als tatverdächtig identifizieren. Zudem wurde ein Fluchtfahrzeug, das offenbar bei den Einbrüchen genutzt wurde, ausfindig gemacht. Am 25. März 2026 beobachteten die Beamten das Fahrzeug erneut in der Region des Landkreises Uelzen. An einem Tankstellengelände kam es daraufhin zur Festnahme der beiden männlichen Insassen.
Festnahmen und Sicherstellungen
Die festgenommenen Männer sind 29 und 43 Jahre alt. Der 29-Jährige ist bereits als Tatverdächtiger bekannt, während der 43-Jährige sich offensichtlich illegal in Deutschland aufhielt. Bei der Kontrolle wurden Betäubungsmittel, Mobiltelefone und Bargeld sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Ermittler Dokumente, die nach ersten Erkenntnissen Fälschungen sind.
Durchsuchung der Wohnung und sichergestelltes Diebesgut
Im Anschluss an die Festnahmen durchsuchten die Ermittler die Wohnung des 29-Jährigen in Kiel. Dabei stellten sie unter anderem Diebesgut sicher, das vermutlich aus den Einbruchstaten im Landkreis Uelzen stammt. Die genaue Zuordnung der Tatbeiträge zu den beiden Männern ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Auswertung der sichergestellten Mobiltelefone soll weitere Erkenntnisse bringen.
Haftbefehle und Untersuchungshaft
Am 26. März 2026 wurden die beiden Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle gegen beide Männer. Anschließend wurden sie in Justizvollzugsanstalten überstellt. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, um den genauen Tatablauf sowie mögliche weitere Beteiligte zu klären.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen betont, dass die Ermittlungen weiterhin intensiv geführt werden. Die Sicherstellung von Beweismitteln und die Auswertung der digitalen Spuren sind wichtige Schritte, um die Taten umfassend aufzuklären. Die Behörden bitten die Bevölkerung weiterhin um Hinweise, die zur Aufklärung der Einbruchserie beitragen können.
Der Fall verdeutlicht die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen den Polizeidienststellen und der Staatsanwaltschaft, um Straftaten effektiv zu verfolgen und Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

