Am frühen Sonntagmorgen des 29. März 2026 ereignete sich gegen 1:45 Uhr auf der Steinstraße in Mönchengladbach ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug die Kontrolle verlor und mit einer Straßenlaterne sowie einer Lichtzeichenanlage kollidierte. Der Fahrer und seine Begleiterin versuchten zunächst, sich unerkannt vom Unfallort zu entfernen. Die Polizei konnte den flüchtigen Fahrer mit Hilfe eines Diensthundes jedoch schnell stellen.
Unfallhergang und erste Maßnahmen
Ein 25-jähriger Mann aus Mönchengladbach war gemeinsam mit einer 24-jährigen Begleiterin auf der Steinstraße in Richtung Duvenstraße unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor der Fahrer an der Kreuzung Duvenstraße Ecke Steinstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei prallte das Fahrzeug gegen eine Laterne, die infolgedessen umstürzte, und beschädigte zudem eine angrenzende Lichtzeichenanlage.
Im Anschluss versuchten beide Insassen, mit dem stark beschädigten Pkw vom Unfallort zu flüchten. Nach etwa 400 Metern war das Fahrzeug jedoch nicht mehr fahrbereit und musste verlassen werden. Die beiden flüchteten zu Fuß in Richtung Mülgaustraße.
Ermittlungen und Einsatz des Diensthundes Muffin
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass an dem Fahrzeug falsche Kennzeichen angebracht waren und zudem kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Um den flüchtigen Fahrer zu finden, wurde unter anderem ein Diensthund eingesetzt. Der Rottweiler namens Muffin konnte die Spur der beiden Fußgänger aufnehmen und nach etwa 300 Metern aufspüren.
Die Beamten nahmen den 25-Jährigen und seine Begleiterin fest. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrer alkoholisiert war. Auf einer Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Folgen für die Beteiligten und Sachschäden
Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt, während die 24-jährige Beifahrerin zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Aufgrund der Schäden am Fahrzeug, der umgestürzten Laterne und der beschädigten Ampelanlage entstand ein erheblicher Sachschaden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt, während die Laterne und die Lichtzeichenanlage durch den zuständigen Notdienst repariert wurden.
Rechtliche Konsequenzen
Der 25-Jährige war bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannt. Ihn erwartet nun ein umfassendes Ermittlungsverfahren, das unter anderem die Tatbestände Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Versicherungsschutz, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung umfasst. Nach der Ausnüchterung wurde der Mann aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Polizeiliche Hinweise
Die Polizei Mönchengladbach betont die Bedeutung des Einsatzes von Diensthunden bei der Verfolgung flüchtiger Personen nach Verkehrsunfällen. Der Fall zeigt, wie schnell und effektiv durch die Kombination von moderner Technik und gut ausgebildeten Tieren Fahndungserfolge erzielt werden können.
Die Ermittlungen dauern an, weitere Details zum Unfallhergang und den Hintergründen sind derzeit noch nicht bekannt.
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