In Leichlingen kam es am 16. März 2026 zu einem Betrugsfall, bei dem ein älteres Ehepaar eine hohe Bargeldsumme an einen unbekannten Täter übergab. Die Polizei wurde am Nachmittag von Angehörigen informiert und ermittelt nun wegen des Vorfalls.
Vorgang und Tatzeitpunkt
Nach Angaben der Polizei klingelte gegen 12:00 Uhr ein Mann an der Terrassentür des Wohnhauses des Ehepaares. Er gab sich als Mitarbeiter der Pflegekasse aus und behauptete, Geld abholen zu müssen. Die Seniorin übergab daraufhin einen niedrigen fünfstelligen Betrag in bar. Anschließend entfernte sich der Mann vom Tatort.
Beschreibung des Täters und Tatort
Die Seniorin beschrieb den Täter als etwa 30 bis 40 Jahre alt, zwischen 175 und 180 cm groß und von breiter Statur. Er hatte kurze Haare und trug dunkle Arbeitskleidung. Am Gartentor des Grundstücks wurden Beschädigungen festgestellt, die möglicherweise durch den Täter verursacht wurden, um auf das Grundstück zu gelangen.
Polizeiliche Maßnahmen und Aufruf
Die Polizei nahm am Nachmittag eine Strafanzeige auf und bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
Warnung an die Bevölkerung
Die Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass weder Polizisten noch Bankmitarbeiter oder Mitarbeiter von Pflegekassen Bargeld oder Wertgegenstände von Bürgerinnen und Bürgern verlangen. Besonders ältere Menschen sollten vor Betrugsmaschen gewarnt und sensibilisiert werden.
Angehörige von Senioren werden gebeten, mit ihren Familienmitgliedern über solche Betrugsversuche zu sprechen und sie zu ermutigen, im Zweifel die echte Polizei unter der Notrufnummer 110 zu kontaktieren.
Hintergrund und Prävention
Betrüger nutzen häufig das Vertrauen älterer Menschen aus, indem sie sich als Amtspersonen oder Mitarbeiter von Institutionen ausgeben. Die Polizei empfiehlt, niemals ungeprüft Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen zu übergeben und im Zweifelsfall Hilfe von Angehörigen oder der Polizei einzuholen.
Die Bevölkerung wird gebeten, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden, um weitere Fälle zu verhindern.

