In der Nacht vom 17. auf den 18. März 2026 führten Sicherheitskräfte aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz eine großangelegte Kontrollaktion im Dreiländereck durch. Ziel war die Bekämpfung von Vermögensdelikten und die Verstärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der beteiligten Behörden.
Trinationale Zusammenarbeit im Dreiländereck
Die Aktion wurde unter dem Dach der „TriNat Süd“ koordiniert, einem Verbund von Sicherheitsbehörden aus den drei angrenzenden Ländern. An der Schwerpunktkontrolle waren die Kantonspolizeien Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Polizei Basel-Landschaft, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), das Polizeipräsidium Freiburg, die Bundespolizei Deutschland, die französische Gendarmerie sowie die Police nationale beteiligt.
Die Kontrollen fanden an verschiedenen strategischen Punkten in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie an den Grenzübergängen zu Frankreich und Deutschland statt. Dabei wurden insbesondere Personen und Fahrzeuge überprüft, um Hinweise auf grenzüberschreitende Vermögensdelikte zu finden.
Durchgeführte Kontrollen und Ergebnisse
Im Verlauf der Nacht wurden insgesamt 322 Personen und 238 Fahrzeuge einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Trotz der intensiven Überprüfungen konnte kein Verdacht auf Vermögensdelikte erhärtet werden. Dies weist darauf hin, dass die Maßnahmen zur Prävention und Aufklärung in der Region greifen.
Im Rahmen der Kontrollen wurden jedoch mehrere andere Verstöße festgestellt. Eine Person wurde wegen einer Widerhandlung gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz festgenommen. Zudem war die Person ohne gültigen Versicherungsschutz für das Fahrzeug sowie ohne Führerschein unterwegs.
Weiterhin kam es zu einer Festnahme im Zusammenhang mit einer illegalen Einreise nach der Kontrolle eines Fahrzeugs, das von Frankreich in die Schweiz eingereist war. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde zudem wegen Förderung der rechtswidrigen Einreise angezeigt.
Darüber hinaus wurden drei Übertretungen festgestellt, die mit Ordnungsbussen geahndet wurden. Positiv hervorzuheben ist, dass bei keinem der kontrollierten Fahrzeugführer ein übermäßiger Konsum von Alkohol oder anderen bewusstseinsverändernden Substanzen festgestellt werden konnte.
Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation
Die Aktion verdeutlicht die Bedeutung der trinationalen Zusammenarbeit im Dreiländereck. „TriNat Süd“ fördert den Informationsaustausch und koordiniert gemeinsame Einsätze, um die Sicherheit in der Grenzregion zu erhöhen und grenzüberschreitende Kriminalität effektiv zu bekämpfen.
Die beteiligten Behörden betonten, dass solche gemeinsamen Maßnahmen auch weiterhin ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsstrategie bleiben, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Region vor verschiedenen Formen der Kriminalität zu schützen.

