In den frühen Morgenstunden des 24. März 2026 kam es am Flensburger Bahnhof zu einem Einbruch in einen Süßwarenautomaten. Gegen 1 Uhr informierten Zeugen die Bundespolizei über den Vorfall in der Wandelhalle des Bahnhofs. Eine sofort entsandte Streife entdeckte den aufgebrochenen Automaten sowie einen gewaltsam geöffneten Abstellraum vor Ort.
Festnahme der Haupttatverdächtigen
Mehrere Zeugen konnten den eingesetzten Beamten Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben. Aufgrund der Angaben konnten zwei Männer im Alter von 34 und 38 Jahren gestellt werden. Die beiden Deutschen hatten offenbar Süßigkeiten sowie Bargeld aus dem Automaten entwendet und transportierten das Diebesgut mit einem Einkaufswagen weg. Das Diebesgut wurde in der Nähe des Bahnhofs sichergestellt.
Unterstützung durch Landespolizei und weitere Ermittlungen
Die Bundespolizei wurde bei den polizeilichen Maßnahmen von Kräften der Landespolizei Schleswig-Holstein unterstützt. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Bundespolizeidienststelle gebracht. Bei der Durchsuchung der Männer konnten knapp 150 Euro Bargeld sichergestellt werden.
Weitere Tatbeteiligung eines dritten Mannes
Während der Ermittlungen berichteten Zeugen zudem von einem dritten Mann, der unabhängig von den beiden Haupttätern die Gelegenheit nutzte, sich ebenfalls Süßigkeiten aus dem Automaten zu nehmen. Die Beschreibung des Mannes, der mit einer Gitarre unterwegs war, führte die Beamten zu einem 27-jährigen Deutschen. Bei ihm wurden zwei Caprisonnen aus dem Automaten gefunden.
Absperrung und Sicherstellung am Tatort
Der Süßwarenautomat wurde vollständig geleert und der Tatort abgesperrt, um weitere Spuren zu sichern und die Ermittlungen zu unterstützen. Die genaue Schadenshöhe wurde bislang nicht veröffentlicht.
Strafverfahren gegen Tatverdächtige eingeleitet
Die beiden festgenommenen Männer im Alter von 34 und 38 Jahren müssen sich nun wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Der 27-jährige „Trittbrettfahrer“ wird ebenfalls wegen Diebstahls strafrechtlich verfolgt. Weitere Details zu den Ermittlungen oder möglichen Hintergründen wurden von der Bundespolizei bislang nicht bekannt gegeben.
Polizeiliche Kontaktmöglichkeit
Zeugen oder Personen mit weiteren Hinweisen zum Vorfall werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0160/8946178 bei der Bundespolizeiinspektion Flensburg zu melden.

