Am Abend des 17. März 2026 haben Bundespolizisten am Bremer Hauptbahnhof drei mutmaßliche Graffiti-Sprayer festgenommen. Die Tat ereignete sich gegen 21:55 Uhr, als ein Lokführer eines vorbeifahrenden Zuges drei Personen beobachtete, die sich an einem Regionalexpress in der Abstellgruppe des Bahnhofs zu schaffen machten.
Großflächige Graffiti auf Regionalexpress entdeckt
Der Regionalexpress stand auf einem Abstellgleis, als die Personen offenbar großflächig Graffiti anbrachten. Die Bundespolizei wurde umgehend alarmiert und traf kurze Zeit später am Tatort ein. Vor Ort fanden die Beamten drei frische Graffiti-Flächen mit einer Gesamtgröße von etwa 25 Quadratmetern sowie eine kürzlich benutzte Farbdose auf dem Boden liegend vor.
Fahndung und Festnahme der Tatverdächtigen
Die Täter waren bei Eintreffen der Polizei nicht mehr unmittelbar am Tatort anzutreffen, weshalb eine sofortige Fahndung eingeleitet wurde. Wenige Minuten später entdeckte eine zivile Bundespolizeibeamtin drei Männer, die Farbanhaftungen an ihren Jacken sowie an einer mitgeführten Tasche aufwiesen. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Männer im Alter von 18, 19 und 27 Jahren von uniformierten Einsatzkräften gestellt werden.
Beweismaterial sichert Tatverdacht
Die Beamten stellten fest, dass die Farbanhaftungen an der Kleidung und der Tasche mit der Farbe der am Tatort gefundenen Spraydose übereinstimmten. Zudem hatte der 19-Jährige die Farbe auch an seinen Händen, was den Tatverdacht weiter erhärtete. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen und werden sich nun wegen Sachbeschädigung durch Graffiti verantworten müssen.
Schaden am Regionalexpress wird auf mehrere tausend Euro geschätzt
Nach ersten Einschätzungen beläuft sich der Sachschaden an dem betroffenen Regionalzug auf mehrere tausend Euro. Die Ermittlungen der Bundespolizei zur Tat und den Hintergründen dauern an. Weitere Details wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Erhöhte Wachsamkeit am Bremer Hauptbahnhof
Die Festnahme der Tatverdächtigen zeigt die Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion der Bundespolizei am Bremer Hauptbahnhof. Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden, um Sachbeschädigungen und andere Straftaten im Bereich des Bahnhofs zu verhindern.
Die Bundespolizei setzt ihren Einsatz zum Schutz der Bahnanlagen und zur Gewährleistung der Sicherheit der Reisenden konsequent fort.

