In Witten ist es am Freitagabend, den 20. März, gegen 21:30 Uhr zu einem versuchten Raub an einer Tankstelle gekommen. Eine maskierte Person betrat den Verkaufsraum der Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 91 und bedrohte einen Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
Vorfall im Detail
Nach Angaben der Polizei betrat ein männlicher Täter mit komplett dunkler Gesichtsmaske den Verkaufsraum der Tankstelle. Er bedrohte den 40-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte ihn auf, sich zur Kasse zu begeben. Der Mitarbeiter leistete den Forderungen jedoch nicht sofort Folge. Daraufhin verließ der Täter den Verkaufsraum ohne Beute und flüchtete zu Fuß in Richtung des nahegelegenen Kreisverkehrs.
Täterbeschreibung
Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen als männlich, etwa 1,85 Meter groß und unter 30 Jahre alt. Er habe eine schlanke Statur und war komplett in dunkler Kleidung gekleidet. Die Gesichtsmaske war ebenfalls dunkel und verdeckte das gesamte Gesicht. Der Täter sprach während des Vorfalls Deutsch.
Polizeiliche Maßnahmen und Zeugenaufruf
Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter den Telefonnummern 0234 909-4135 oder 0234 909-4441 entgegen.
Die Polizei weist darauf hin, dass jede noch so kleine Beobachtung zur Aufklärung des Falls beitragen kann. Insbesondere Personen, die sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe der Friedrich-Ebert-Straße oder am angrenzenden Kreisverkehr aufgehalten haben, werden gebeten, sich zu melden.
Hintergründe und Sicherheitshinweise
Zum Motiv des Täters und weiteren Hintergründen des versuchten Raubs liegen bisher keine weiteren Informationen vor. Die Polizei rät der Bevölkerung, bei verdächtigen Beobachtungen umgehend den Notruf zu wählen und keine eigenständigen Ermittlungen anzustellen.
Der Vorfall zeigt erneut die Bedeutung von Wachsamkeit und schneller Reaktion in solchen Situationen. Die Tankstellenbetreiber in der Region werden gebeten, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken.
Kontaktmöglichkeiten für Zeugen
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich direkt an die Polizei Bochum zu wenden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch über die Kriminalwache oder per E-Mail an leitstelle.bochum@polizei.nrw.de möglich.
Die Polizei bedankt sich bereits im Voraus für die Unterstützung der Bevölkerung bei der Aufklärung dieses Vorfalls.

