Am 27. März 2026 gegen 18:23 Uhr bemerkten Beamte des Polizeireviers Wolgast in der Ortschaft Freest einen Fahrer eines Kleinkraftrades der Marke Simson S51, welcher kein amtliches Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht hatte. Die Polizei versuchte, den Fahrer mittels Haltesignalen anzuhalten, doch dieser entzog sich der Kontrolle durch Flucht.
Flucht über Rad- und Feldwege
Der Fahrer setzte seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fort und benutzte dabei nicht nur die regulären Straßen, sondern wich auf Radwege und Feldwege aus. Dabei zeigte er teils waghalsige Fahrmanöver, die eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer und Passanten darstellten. Die Verfolgung erstreckte sich über eine Strecke von etwa 3,5 Kilometern.
Festnahme nach Verfolgung
Schließlich konnte der 16-jährige deutsche Fahrer zu Fuß in einer nahegelegenen Baustelle gestellt werden, wo er sich versteckt hatte. Das Kleinkraftrad wies nach ersten Erkenntnissen Manipulationen auf, die zu erhöhten Fahrleistungen führten. Dies deutet darauf hin, dass das Fahrzeug technisch verändert wurde, um schneller fahren zu können als erlaubt.
Rechtliche Konsequenzen
Gegen den Jugendlichen wird nun wegen mehrerer Verkehrsverstöße ermittelt. Dazu zählen die Gefährdung des Straßenverkehrs, das verbotene Kraftfahrzeugrennen sowie das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei beschlagnahmte die Simson S51 sowie den Führerschein des Fahrers. Anschließend wurde der 16-Jährige zu seinen Eltern nach Hause gebracht.
Polizeiliche Maßnahmen und Hinweise
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren hin, die von manipulierten Fahrzeugen ausgehen können. Gerade bei jungen Fahrern besteht ein erhöhtes Risiko für Unfälle und Verkehrsverstöße. Die Behörden werden weiterhin konsequent gegen solche Verstöße vorgehen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
Die Ermittlungen dauern an, weitere Details wurden bislang nicht bekannt gegeben. Rückfragen können bei der Polizeidienststelle in Wolgast gestellt werden.

