In der Nacht zum Sonntag, den 22. März, wurde eine Tankstelle in Bamenohl Opfer eines Raubüberfalls. Gegen 21:30 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann das Geschäft an der Bamenohler Straße nahe der Einmündung zum Killeschlader Weg. Dabei bedrohte er eine Mitarbeiterin mit einer mutmaßlichen Handfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Geld.
Überfall mit Waffe und Beute im höheren dreistelligen Bereich
Nach Angaben der Polizei erbeutete der Täter einen Bargeldbetrag im höheren dreistelligen Eurobereich sowie mehrere HHC Einweg-Zigaretten, sogenannte Vapes. Anschließend verließ der Mann die Tankstelle und flüchtete zu Fuß über das angrenzende Autohausgelände in Richtung Bamenohler Straße und Killeschlader Weg.
Beschreibung des Täters und Bekleidung
Die Zeugin beschrieb den Unbekannten als etwa 180 Zentimeter groß, zwischen 20 und 40 Jahre alt und von schmaler Statur. Er trug eine weiße Sturmmaske mit Aussparungen für Augen, Nase und Mund. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke mit Kapuze, einer roten Jogginghose mit weißen Streifen, schwarzen Schuhen mit weißer Sohle sowie dunklen Handschuhen. Zudem hatte er einen Rucksack mit einem schwarz-weiß-roten Muster bei sich. Der Täter soll mit Akzent gesprochen haben.
Polizeiliche Ermittlungen und Fahndung
Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch bislang ohne Erfolg blieben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Es ist unklar, ob weitere Personen in den Vorfall verwickelt sind oder ob der Täter weitere Straftaten begangen hat.
Aufruf an Zeugen
Die Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Täter oder zum Tatablauf geben können, sich zu melden. Besonders Zeugen, die den Mann in der Umgebung der Tankstelle oder auf seiner Flucht gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02761 9269-0 zu melden.
Hintergrund und Sicherheitslage
Raubüberfälle auf Tankstellen sind in der Region selten, dennoch stellt der Vorfall eine erhebliche Belastung für die Betroffenen und die öffentliche Sicherheit dar. Die Polizei weist darauf hin, dass sich Personen bei derartigen Vorfällen nicht selbst in Gefahr bringen sollten, sondern umgehend die Behörden informieren sollten.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge mit anderen Straftaten in der Umgebung gibt.

