Die Kreisjugendfeuerwehr Olpe hat bei ihrer jährlichen Vollversammlung in Kirchhundem wichtige Personalentscheidungen getroffen und einen umfassenden Rückblick auf die Jugendarbeit im vergangenen Jahr gegeben. Im Mittelpunkt stand die Bestätigung von Bernd Koch als Kreisjugendfeuerwehrwart für weitere sechs Jahre. Die Versammlung fand am 15. März 2026 statt und versammelte Delegierte der sieben Jugendfeuerwehren im Kreisgebiet.
Begrüßung und Grußworte
Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Koch eröffnete die Versammlung und hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Für Grußworte sorgten unter anderem der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kirchhundem, Michael Hartmann, Kreisbrandmeister Christoph Lütticke sowie der Leiter der Feuerwehr Kirchhundem, Klaus Happe. Alle drei betonten die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft der Feuerwehren im Kreis Olpe und lobten das Engagement der Jugendwarte und -warteinnen.
Aktivitäten und Mitgliederzahlen
Bernd Koch berichtete über die Aktivitäten der Kreisjugendfeuerwehr im vergangenen Jahr. Die Jugendfeuerwehren im Kreis Olpe zählen aktuell rund 500 Mitglieder, davon sind 73 weiblich. Die Jugendlichen werden von insgesamt 143 Jugendfeuerwehrwartinnen und Jugendfeuerwehrwarten betreut, die ihre Aufgaben neben dem regulären Feuerwehrdienst wahrnehmen. Ein besonderes Highlight war das Kreiszeltlager am Hennesee, das im Rückblick vorgestellt wurde. Das nächste Kreiszeltlager ist für das Jahr 2028 geplant.
Wahlen und Personalentscheidungen
Im Rahmen der Versammlung wurde Bernd Koch für weitere sechs Jahre als Kreisjugendfeuerwehrwart wiedergewählt. Neu in das Leitungsteam wurde Ralf Orbana aus Finnentrop-Heggen als dritter stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart gewählt. Zudem wurden zwei neue Kassenprüfer bestimmt: Steffen Ebeling und David Hundt, beide aus Attendorn. Diese Personalentscheidungen sichern die Kontinuität und die organisatorische Stabilität der Jugendarbeit im Kreis Olpe.
Kommende Veranstaltungen und Themen
Eine Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren im Kreis Olpe ist für den 10. Oktober 2026 geplant. Diese Übung findet alle drei Jahre statt und soll in diesem Jahr in Attendorn-Ennest durchgeführt werden. Darüber hinaus referierte Matthias Heer vom Kreis Olpe zu dem wichtigen Thema Kindeswohlgefährdung, um die Jugendwarte für diese Thematik zu sensibilisieren und die Schutzmaßnahmen innerhalb der Jugendarbeit weiter zu stärken.
Bedeutung der Jugendarbeit für die Feuerwehren
Die Versammlung unterstrich die zentrale Rolle der Jugendarbeit als Fundament für die zukünftige Einsatzfähigkeit und das Engagement der Feuerwehren im Kreis Olpe. Die kontinuierliche Betreuung und Förderung junger Menschen stellt sicher, dass die Feuerwehren auch langfristig gut aufgestellt sind.
Die Kreisjugendfeuerwehr Olpe bedankt sich bei allen Jugendwarten, Helfern und Unterstützern für ihr Engagement und freut sich auf die kommenden Aufgaben und Veranstaltungen.
Quellenangabe: Die Ursprungsmeldung wurde am 15. März 2026 über das Presseportal von der Feuerwehr Kirchhundem veröffentlicht.
