Am Montagabend, dem 16. März 2026, ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein räuberischer Diebstahl zum Nachteil eines elfjährigen Jungen in Neubrandenburg. Vor einem Geschäft in der Treptower Straße, genauer vor dem „EuroShop“, wurde das Kind von einer vierköpfigen Personengruppe angesprochen. Nach bisherigen Erkenntnissen entfernten sich zwei Personen der Gruppe kurz darauf, während der Tatverdächtige mit dem Jungen in ein Gespräch verwickelte.
Die Tat und der Tathergang
Im Verlauf des Gesprächs entwendete der Tatverdächtige zunächst zehn Euro vom Geschädigten. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Junge geschubst und mit der Faust auf die Brust geschlagen wurde. Danach flüchtete der Tatverdächtige gemeinsam mit einem Begleiter in Richtung Bahnhof. Erst später bemerkte das Kind, dass zusätzlich ein weiterer Geldschein im Wert von 50 Euro aus seiner Umhängetasche fehlte.
Gesundheitliche Folgen und weitere Maßnahmen
Das Kind blieb glücklicherweise unverletzt und wurde im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die Tatverdächtigen bislang nicht gestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern. Der Haupttatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
- Größe: etwa 1,60 bis 1,65 Meter
- Alter: circa 14 bis 17 Jahre
- Phänotyp: südländisch
- Kleidung: schwarze Kleidung, Nike-Schuhe
- Haare: dunkle, vorne gelockte Haare
Sein Begleiter, mit dem er den Tatort verließ, wird beschrieben als:
- Größe: etwa 1,70 Meter
- Alter: circa 14 bis 17 Jahre
- Phänotyp: südländisch
- Kleidung: unbekannt
Aufruf an Zeugen
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Neubrandenburg, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern unter www.polizei.mvnet.de zu melden. Die Polizei betont, dass jede noch so kleine Information zur Aufklärung des Falls beitragen kann.
Polizeiliche Ermittlungen und Präventionshinweise
Die Polizei weist darauf hin, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen oberste Priorität hat. Ermittlungen in solchen Fällen werden mit besonderer Sorgfalt geführt. Gleichzeitig appelliert die Polizei an Eltern und Erziehungsberechtigte, ihre Kinder über mögliche Gefahren im öffentlichen Raum aufzuklären und sie zu sensibilisieren, bei unangenehmen Situationen Hilfe zu suchen.
Der Vorfall in Neubrandenburg verdeutlicht die Notwendigkeit, aufmerksam zu sein und gemeinsam für die Sicherheit in der Stadt zu sorgen. Die Polizei wird die Bevölkerung weiterhin informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

