Am Freitagabend, dem 13. März, führte die Kreispolizeibehörde Heinsberg zwischen 18 Uhr und etwa 2 Uhr einen umfangreichen Verkehrseinsatz durch. Ziel der Maßnahmen war es, Verkehrsunfälle mit Personenschäden zu verhindern und die Verkehrssicherheit im gesamten Kreisgebiet zu erhöhen. Die Einsatzkräfte kontrollierten dabei zahlreiche Fahrzeuge und Fahrer an verschiedenen Kontrollstellen.
Fahrten unter Einfluss und ohne Fahrerlaubnis
Im Rahmen der Kontrollen wurde gegen einen 42-jährigen Mann eine Blutprobe angeordnet, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Sein Führerschein war ihm bereits im Jahr 2023 entzogen worden, jedoch hatte er diesen bislang nicht abgegeben. Die Polizei stellte den Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
Verdacht auf Urkundenfälschung und weitere Strafanzeigen
Eine weitere Strafanzeige wurde gegen eine 45-jährige Frau aus Heinsberg gefertigt. Sie steht im Verdacht, falsche Siegel auf ihre Kfz-Kennzeichen aufgeklebt zu haben, um den Eindruck einer ordnungsgemäßen Zulassung zu erwecken. Zudem wurden gegen sie Anzeigen wegen Steuer- und Versicherungsvergehen erstattet.
Verstöße wegen Fahrzeugmängeln und Verkehrsordnungswidrigkeiten
Während des Einsatzes wurden bei mehreren Fahrzeugen erhebliche Mängel festgestellt. Insgesamt wurden sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen beziehungsweise Verwarngelder wegen technischer Mängel erteilt. Auch bei Radfahrern und Fahrern von E-Scootern wurden Verstöße geahndet. Fünf Verwarngelder wurden unter anderem wegen der Nutzung von Gehwegen, Gehörbeeinträchtigungen und Handynutzung während der Fahrt verhängt.
Handynutzung und Geschwindigkeitskontrollen
Die Polizei stellte zudem drei Anzeigen wegen verbotener Handynutzung am Steuer aus. Zur Überwachung der Geschwindigkeit wurden eine ESO-Messstelle sowie eine Lasermessstelle eingerichtet. Im Bereich mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wurden von 118 gemessenen Fahrzeugen elf Überschreitungen festgestellt. Neun dieser Fälle wurden mit Verwarngeldern geahndet, zwei führten zu Bußgeldverfahren.
Die ESO-Messtechnik registrierte insgesamt 24 Geschwindigkeitsüberschreitungen, von denen 20 im Bereich der Verwarngelder lagen und vier zur Einleitung von Anzeigen führten.
Ausblick auf weitere Maßnahmen
Die Polizei kündigte an, dass auch zukünftig weitere unangekündigte Verkehrseinsätze im Kreisgebiet stattfinden werden. Ziel bleibt es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.
Die Kreispolizeibehörde Heinsberg bittet Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen.

