Am Mittwoch, den 25. März 2026, fand auf dem Baugelände in Nottuln die feierliche Grundsteinlegung für das Regionale Trainingszentrum Münsterland (RTZ Münsterland) statt. Dieses Projekt stellt einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der polizeilichen Aus- und Fortbildung in der Region dar. Das neue Trainingszentrum wird künftig Polizistinnen und Polizisten aus den Kreisen Münster, Hamm, Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf modernste Trainingsmöglichkeiten bieten.
Zukunftsweisende Trainingsinfrastruktur für die Polizei
Mit dem RTZ entsteht eine hochmoderne Trainingsstätte, die auf rund 10.000 Quadratmetern Trainingsfläche vielfältige Einsatzsituationen realitätsnah simulieren kann. Geplant sind fünf spezielle Trainingsgebäude, die unterschiedliche Szenarien in urbanen Räumen abbilden, sowie moderne Schießanlagen und weitere Übungsflächen für taktische Einsatzlagen. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Polizeikräfte zu stärken und sie optimal auf die Herausforderungen ihres Berufsalltags vorzubereiten.
Wichtige Unterstützung von Politik und Verwaltung
Bei der symbolischen Zeremonie zur Grundsteinlegung waren neben dem Minister des Innern, Herbert Reul, auch Münsters Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf, Dr. Olaf Gericke als Sprecher der Landräte und Präsident des Landkreistages Nordrhein-Westfalen sowie Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld, anwesend. Vertreter der Bauherrin Volksbank BRAWO eG und der mit der Projektsteuerung betrauten Firmen rundeten das Teilnehmerfeld ab.
Minister Reul betonte die Bedeutung des Trainingszentrums für die polizeiliche Arbeit: „Unsere Polizistinnen und Polizisten treten jeden Tag für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ein und riskieren dabei auch ihre Gesundheit. Mit dem regionalen Trainingszentrum schaffen wir optimale Bedingungen, sie auf alle denkbaren Szenarien vorzubereiten.“
Bauliche Fortschritte und Zeitplan
Das Bauprojekt befindet sich im Zeitplan. Seit dem Baubeginn im Herbst 2025 wurden bereits umfangreiche vorbereitende Maßnahmen umgesetzt, darunter der Bau eines Linksabbiegers, Erdarbeiten und erste Fundamentarbeiten. Mit der Grundsteinlegung beginnt nun die sichtbare Hochbauphase für die Trainingsgebäude auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Autobahn A43 und der Landstraße L844.
Die Fertigstellung des Trainingszentrums ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Die Einrichtung wird künftig von den Polizeibehörden der beteiligten Kreise gemeinsam genutzt werden und somit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Polizeiausbildung leisten.
Kooperation und Projektsteuerung
Die BRAWO Real Estate/Volksbank BRAWO fungiert als Bauherrin, vertreten durch die BRAWO RE Development Münster GmbH, die gemeinsam mit der WWB Weser-Wohnbau Holding GmbH & Co. KG als Projektsteuerin das Vorhaben vorantreibt. Michael Mertmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der BRAWO RE Holding GmbH, hob die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Gemeinsam mit unseren Planungspartnern und den ausführenden Unternehmen schaffen wir eine moderne und funktionale Trainingsinfrastruktur, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Polizeitrainings gerecht wird.“
Bedeutung für die Polizeiausbildung im Münsterland
Das Regionale Trainingszentrum Münsterland wird eine zentrale Rolle in der Aus- und Fortbildung der Polizeikräfte spielen. Durch realitätsnahe Trainingsbedingungen können komplexe Einsatzsituationen simuliert werden, was die Einsatzsicherheit und Professionalität der Beamtinnen und Beamten nachhaltig stärkt. Das Projekt ist somit ein wichtiger Baustein, um die Polizei auf die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
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