Am Montagnachmittag, dem 23. März, konnten Polizeibeamte in Köln-Rodenkirchen drei mutmaßliche Einbrecherinnen vorläufig festnehmen. Die Frauen im Alter von 18 Jahren sollen zuvor versucht haben, in zwei Wohnungen einzubrechen. Der entscheidende Hinweis kam von einer Zeugin, die die Polizei alarmierte, als sie die Frauen an der Tür ihres Einfamilienhauses bemerkte.
Zeugin bemerkt verdächtiges Verhalten
Gegen 15:45 Uhr wurde die Polizei von einer Hauseigentümerin informiert, die beobachtete, wie sich drei junge Frauen an der Haustür ihres Einfamilienhauses im Kiefernweg zu schaffen machten. Aufgrund dieses Hinweises rückten Einsatzkräfte aus und konnten die Tatverdächtigen unweit des Tatortes festnehmen.
Frische Hebelspuren an weiteren Wohnungen entdeckt
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass die drei Frauen bereits gegen 15:10 Uhr in den Bereichen Am Lennartzhof und Zum Engelshof aufgefallen waren. Dort wurden an zwei Wohnungseingangstüren frische Hebelspuren entdeckt, die auf versuchte Einbrüche hindeuten. Ob die Tatverdächtigen tatsächlich in die Wohnungen eingedrungen sind, wurde nicht bestätigt.
Hintergrund der Tatverdächtigen
Nach Angaben der Polizei haben die drei 18-jährigen Frauen keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die genauen Hintergründe und Motive der Tatverdächtigen sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei führt weitere Untersuchungen durch, um den Sachverhalt umfassend aufzuklären.
Vorführung vor Haftrichter geplant
Die drei Frauen wurden noch am selben Tag vorläufig festgenommen und sollen im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Über die weiteren rechtlichen Schritte und mögliche Haftbefehle wird dann entschieden.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei Köln weist darauf hin, dass Hinweise aus der Bevölkerung einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Straftaten leisten können. In diesem Fall war das schnelle Eingreifen der Zeugin entscheidend für die Festnahme der Tatverdächtigen. Die Ermittlungen dauern an, um die genaue Tatbeteiligung und weitere mögliche Taten zu klären.
Die Polizei bittet weiterhin um Aufmerksamkeit und meldet verdächtige Beobachtungen umgehend, um die Sicherheit in den Wohngebieten zu erhöhen.

