Wermelskirchen – Am Dienstag, dem 17. März, erstattete eine 75-jährige Frau aus Wermelskirchen Anzeige bei der Polizei Burscheid, nachdem sie Opfer eines Betrugs geworden war. Die Seniorin wurde gegen Mittag von einer unbekannten Frau angerufen, die sich als Mitarbeiterin der Commerzbank ausgab und ihr angebliche Geldanlagemöglichkeiten anbot.
Telefonischer Kontakt und Überweisung
Im Verlauf des Telefonats vertraute die Seniorin der Anruferin und loggte sich parallel in ihr Onlinebanking ein. Auf Anweisung der Betrügerin überwies sie einen Betrag von rund 7.000 Euro auf ein ihr unbekanntes Konto. Nachdem sie die Überweisung bestätigt hatte, wurde das Gespräch beendet.
Misstrauen führt zur Aufklärung
Im Anschluss an das Telefonat wurde die Frau misstrauisch und suchte persönlich ihre Bank auf. Dort stellte sich heraus, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Die Polizei nahm daraufhin eine Strafanzeige auf.
Warnung der Polizei vor dieser Betrugsmasche
Die Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis warnt eindringlich vor dieser Masche, bei der sich Betrüger am Telefon als Mitarbeiter von Banken ausgeben, um an persönliche Daten und Geld zu gelangen. Betroffene sollten niemals persönliche Daten am Telefon preisgeben, keinen Fernzugriff auf ihren Computer erlauben und keine Geldüberweisungen an unbekannte Konten tätigen.
Im Zweifelsfall empfiehlt die Polizei, das Gespräch zu beenden und die Bank über eine offiziell bekannte Telefonnummer selbst zu kontaktieren. Angehörige oder die Polizei sollten hinzugezogen werden, wenn Unsicherheit besteht. Zudem sollten sich Betroffene nicht unter Druck setzen lassen.
Handlungsempfehlungen bei Betrugsverdacht
Wer den Verdacht hat, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Nur so können weitere Straftaten verhindert und Ermittlungen eingeleitet werden.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Anrufe sofort zu melden.

