In der Tiergartenstraße in Neustrelitz brach am Donnerstag, den 26. März 2026, gegen 15:40 Uhr ein Brand in einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Die Polizei wurde kurz nach Ausbruch informiert und stellte bei ihrem Eintreffen eine starke Rauchentwicklung fest.
Umfangreicher Einsatz von Feuerwehr und Polizei
Die freiwilligen Feuerwehren aus Neustrelitz, Alt-Strelitz und Fürstensee rückten mit rund 40 Einsatzkräften aus, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner zu evakuieren. Die Evakuierung erfolgte umgehend, um die Sicherheit aller Hausbewohner zu gewährleisten. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.
Schaden und Folgen für die Bewohner
Durch das Feuer und die anschließenden Löscharbeiten entstand erheblicher Sachschaden, der nach ersten Schätzungen etwa 100.000 Euro beträgt. Das fünfstöckige Mehrfamilienhaus mit insgesamt fünf Wohneinheiten ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden.
Zwei ältere Bewohner im Alter von 80 und 89 Jahren wurden vorsorglich zur weiteren medizinischen Untersuchung in das Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Alle weiteren Hausbewohner blieben unverletzt.
Verkehrsbeeinträchtigungen während der Löscharbeiten
Für die Dauer der Brandbekämpfung und der Rettungsmaßnahmen wurde die Tiergartenstraße für etwa drei Stunden komplett gesperrt. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen in der unmittelbaren Umgebung.
Unklare Brandursache – Ermittlungen laufen
Nach aktuellem Kenntnisstand brach das Feuer in einer Wohnung aus, deren Bewohner zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend waren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler wird am Folgetag die kriminalpolizeilichen Untersuchungen unterstützen, um die Ursache des Feuers genau zu klären.
Weitere Details zum Hergang oder mögliche Auslöser sind derzeit noch nicht bekannt. Die Behörden bitten um Verständnis, dass zum Schutz der Betroffenen keine Spekulationen angestellt werden.
Zusammenfassung
Der Wohnungsbrand in Neustrelitz führte zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Trotz des erheblichen Sachschadens blieben die Hausbewohner unverletzt, zwei ältere Personen wurden aus Vorsorge im Krankenhaus untersucht. Das betroffene Mehrfamilienhaus ist momentan unbewohnbar, die Bewohner sind vorübergehend anderweitig untergebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

