Am Donnerstagnachmittag, dem 19. März 2026, erhielt die Polizei Rinteln gegen 16:40 Uhr einen Hinweis auf eine mögliche Gewässerverunreinigung im Fluss Exter im Bereich Rinteln/Exten. Bei der Überprüfung vor Ort konnten Einsatzkräfte feststellen, dass sich die Verunreinigung bereits bis in die Weser ausgebreitet hatte.
Erste Maßnahmen vor Ort
Die Feuerwehr reagierte umgehend und errichtete eine Ölsperre im Bereich der Exter, um eine weitere Ausbreitung der Schadstoffe einzudämmen. Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit der Weser waren Maßnahmen auf diesem Gewässerabschnitt jedoch nicht erfolgversprechend. Die Einsatzkräfte entnahmen Proben aus dem betroffenen Gewässer, um die Art und das Ausmaß der Verunreinigung genauer zu bestimmen.
Ursprung der Verunreinigung lokalisiert
Verdacht auf Mineralöl als Schadstoff
Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der Verunreinigung um Mineralöl handeln. Die genaue Zusammensetzung der Schadstoffe wird derzeit noch durch Laboruntersuchungen geklärt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet und führt umfangreiche Ermittlungen durch.
Auswirkungen auf die Umwelt und weitere Schritte
Die Ausbreitung der Verunreinigung bis in die Weser stellt eine potenzielle Gefahr für die Wasserqualität und das Ökosystem dar. Die Feuerwehr und weitere zuständige Behörden sind weiterhin in der Überwachung und Beseitigung der Schadstoffe aktiv. Die Ölsperre in der Exter soll verhindern, dass weitere Schadstoffe in die Weser gelangen.
Aufruf an die Bevölkerung
Die Polizei Rinteln bittet Zeugen, die Hinweise zu der Gewässerverunreinigung oder zum Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05751/96460 zu melden. Jegliche Informationen können für die Ermittlungen hilfreich sein, um die Verantwortlichen zu identifizieren und weitere Umweltschäden zu verhindern.
Fazit
Die Gewässerverunreinigung in der Exter bei Rinteln/Exten am 19. März hat zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung der Schadstoffe zumindest im kleineren Gewässer eindämmen. Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Ursachen und Verantwortlichen zu klären.

