Am späten Abend des 24. März wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg gegen 22:15 Uhr zu einem Brand in der Straße Schlangenredder alarmiert. Ein Anrufer hatte einen Brand an einem Schuppen gemeldet, der sich in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus befand. Dank der günstigen Umstände – zahlreiche Einsatzkräfte waren nach einem Ausbildungsdienst noch an der Wache – konnte die Feuerwehr schnell ausrücken und den Brand bekämpfen.
Brandentwicklung und Einsatzablauf
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein etwa drei mal fünf Meter großer Schuppen bereits in Flammen. Auch die angrenzende Vegetation war betroffen. Das direkt danebenstehende Wohnhaus wurde zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindewehrführers André Prieß begannen zwei Trupps unter Atemschutz unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Hierfür kamen C-Rohre zum Einsatz.
Bereits wenige Minuten nach Beginn der Löscharbeiten konnte die Leitstelle das „Feuer aus“ melden. Im Anschluss räumten die Einsatzkräfte Unrat und Mobiliar aus dem Schuppen, um versteckte Glutnester zu beseitigen. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Holzverkleidung des Schuppens kontrolliert, um sicherzustellen, dass keine Brandherde übersehen wurden. Zudem wurde die betroffene Vegetation aufgelockert und gründlich abgelöscht.
Einsatzdauer und Nachbereitung
Der Einsatz dauerte insgesamt knapp eine Stunde. Nach Abschluss der Löscharbeiten kehrten die Feuerwehrkräfte zum Feuerwehrhaus zurück, wo umfangreiche Nachbereitungsmaßnahmen folgten. Insgesamt waren sechs Einsatzfahrzeuge mit 32 Einsatzkräften beteiligt.
Schadenslage und weitere Informationen
Zur Brandursache und Schadenshöhe konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei war ebenfalls vor Ort, um die Ermittlungen aufzunehmen.
Fazit
Der schnelle und koordinierte Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg verhinderte eine Ausweitung des Feuers und schützte das angrenzende Wohnhaus. Die Einsatzkräfte zeigten sich gut vorbereitet und konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Die genaue Ursache des Brandes bleibt weiterhin unklar.

