Am Samstagabend, dem 21. März 2026, wurde die Feuerwehr Pulheim zu einem Brand im Dachgeschoss eines Wohnhauses in Pulheim-Sinnersdorf gerufen. Gegen 21:40 Uhr meldete die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises den Notruf, nachdem ein Feuer in einem eineinhalbgeschossigen Gebäude gemeldet wurde. Zunächst bestand die Befürchtung, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten.
Schnelle Evakuierung und Einsatzvorbereitung
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch schnell heraus, dass alle Bewohner das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen hatten. Neben der hauptamtlichen Wache in Pulheim wurden zwei weitere Löschzüge aus Stommeln sowie der Einsatzleitwagen aus Brauweiler alarmiert. Zusätzlich war ein Rettungswagen vor Ort, um medizinische Erstversorgung sicherzustellen.
Brandbekämpfung im Dachgeschoss
Unter der Leitung von Brandoberinspektor Guido Bruckmann rückte ein Feuerwehrtrupp mit Atemschutzgeräten in das verrauchte Dachgeschoss vor. Das Feuer konnte in einem Zimmer lokalisiert und zügig gelöscht werden. Während der Löscharbeiten unterstützte eine Drehleiter die Einsatzkräfte von außen, um das Dachgeschoss besser erreichen zu können.
Belüftung und Hygienemaßnahmen
Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um die Brandgase aus dem Haus zu entfernen. Trotz dieser Maßnahmen wurde der Brandraum erheblich beschädigt. Um die durch den Brandrauch kontaminierte Einsatzkleidung schnell wechseln zu können, war die Hygieneeinheit der Feuerwehr Pulheim vor Ort und unterstützte die Einsatzkräfte bei der Reinigung und dem Umkleiden.
Umfangreicher Einsatz mit mehreren Fahrzeugen
Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Bewohner übergeben und der Einsatz beendet werden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und das Feuer konnte frühzeitig unter Kontrolle gebracht werden.
Weitere Informationen
Die Feuerwehr Pulheim weist darauf hin, dass bei Bränden im Dachgeschoss besondere Vorsicht geboten ist, da die Rauchentwicklung und die Gefahr einer schnellen Ausbreitung hoch sind. Die schnelle Reaktion der Bewohner und der Einsatzkräfte trug maßgeblich dazu bei, größeren Schaden zu verhindern.

