Im Bremer Steintorviertel kam es am späten Donnerstagabend zu einer schweren Gewalttat. Zwei Männer wurden bei einer Messerattacke schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können.
Auseinandersetzung führt zu schwerer Verletzung
Nach Angaben der Polizei geriet ein 23-jähriger Mann gegen 23:15 Uhr in der Straße Vor dem Steintor, an der Ecke Helenenstraße, mit einem bislang unbekannten Täter in einen Streit. Die Ursache für die Auseinandersetzung ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Im weiteren Verlauf zog der unbekannte Mann eine Stichwaffe, vermutlich ein Messer, und stach auf den 23-Jährigen ein. Ein 20-jähriger Begleiter des Opfers versuchte offenbar, in die Situation einzugreifen, wurde dabei jedoch ebenfalls durch mehrere Messerstiche verletzt.
Täter flüchtet zu Fuß – Polizei bittet um Hinweise
Nach der Tat flüchtete der Angreifer zu Fuß in Richtung Sielwall-Kreuzung. Eine nähere Beschreibung des Täters liegt der Polizei aktuell nicht vor. Die Ermittler bitten daher Zeugen, die Beobachtungen rund um den Tatort gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Schwere Verletzungen, aber keine Lebensgefahr
Beide Opfer wurden mit schweren Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.
Ermittlungen dauern an
Die Kriminalpolizei in Bremen arbeitet intensiv an der Aufklärung des Vorfalls. Weitere Details zum Tatablauf oder zu möglichen Hintergründen wurden bislang nicht bekanntgegeben. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und um Zurückhaltung bei Spekulationen.
Örtliche Sicherheitslage im Fokus
Der Vorfall ereignete sich in der Östlichen Vorstadt, einem Stadtteil, der in der Vergangenheit immer wieder im Zusammenhang mit Gewaltdelikten in den Fokus geriet. Die Behörden betonen, dass sie die Sicherheitslage kontinuierlich beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit ergreifen.
Kontakt für Zeugen
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0421 362-3888 beim Kriminaldauerdienst zu melden. Die Polizei weist darauf hin, dass auch kleinste Beobachtungen zur Aufklärung des Falles beitragen können.
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