In der Nacht von Freitag auf Samstag (21. März 2026) ereignete sich auf der Heisterner Straße in Nothberg ein Raubüberfall auf einen 40-jährigen Mann aus Eschweiler. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann gegen 3:00 Uhr morgens unmittelbar nach dem Verlassen seines geparkten Fahrzeugs von zwei maskierten Personen angegriffen und beraubt.
Ablauf der Tat
Der Geschädigte hatte sein Auto an der Heisterner Straße abgestellt und war gerade dabei, den Wagen zu verlassen, als ihn die beiden Täter ansprachen. Einer der Männer forderte die Herausgabe von Bargeld. Als der 40-Jährige der Aufforderung nicht sofort nachkam, schlug ihn einer der Täter mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf den Kopf. Anschließend raubten die Täter das Geld und flüchteten vom Tatort.
Beschreibung der Täter und Fluchtfahrzeug
Die beiden Täter werden als männlich, schlank und etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß beschrieben. Sie trugen dunkle Kleidung und Masken, die ihr Gesicht vollständig verdeckten. Nach der Tat flüchteten sie mit einem dunklen BMW der 3er-Reihe in Richtung Alsdorf. An dem Fahrzeug war ein Kennzeichen mit der Aufschrift „AC-GM1912“ angebracht. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehört dieses Kennzeichen jedoch nicht zu dem Fluchtfahrzeug, was auf eine mögliche Fälschung hindeutet.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Kriminalpolizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Raubüberfall gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug geben können. Besonders relevant sind Angaben zu Personen, die in der fraglichen Nacht in der Umgebung der Heisterner Straße unterwegs waren oder verdächtige Fahrzeuge gesehen haben.
Zeugen werden gebeten, sich während der Bürozeiten unter der Telefonnummer 0241 9577 31501 beim Kriminalkommissariat zu melden. Außerhalb der Bürozeiten ist die Kriminalwache unter 0241 9577 34210 erreichbar.
Polizeiliche Sicherheitshinweise
Die Polizei rät Bürgerinnen und Bürgern, in den Abend- und Nachtstunden besonders aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Zudem wird empfohlen, Wertgegenstände nicht offen zu zeigen und auf eine sichere Umgebung beim Parken und Verlassen des Fahrzeugs zu achten.
Die Ermittler bitten um Mithilfe aus der Bevölkerung, um die Täter schnellstmöglich zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

