Am 21. März 2026 wird weltweit der Internationale Tag gegen Rassismus begangen. Anlässlich dieses Tages hat Jana Michael, die Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die Bevölkerung zu einem gemeinsamen und entschiedenen Engagement gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung aufgerufen. Sie betonte die Bedeutung von Zusammenhalt und Respekt in einer vielfältigen Gesellschaft.
Rassismus als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Jana Michael machte deutlich, dass Rassismus den demokratischen Grundwerten widerspreche und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährde. Gerade in Zeiten globaler Krisen, sozialer Unsicherheiten und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung sei es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und Solidarität zu leben. Die Achtung der Menschenwürde stehe dabei im Mittelpunkt.
Mecklenburg-Vorpommern als vielfältiges Bundesland
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich durch eine vielfältige Bevölkerung aus, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Lebensentwürfe zusammenleben. Diese Vielfalt stellt laut Michael eine Stärke dar, die es zu bewahren und aktiv zu fördern gelte. Integration könne nur dort gelingen, wo Teilhabe ermöglicht werde, Diskriminierung keinen Platz habe und Begegnungen auf Augenhöhe stattfänden.
Würdigung des Engagements vor Ort
Die Integrationsbeauftragte würdigte das Engagement zahlreicher Initiativen, Kommunen, Vereine und Ehrenamtlicher, die sich täglich für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Diese Akteure leisteten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Toleranz und Integration im Land.
Aufruf zu konsequentem Vorgehen gegen Rassismus
Michael mahnte zugleich, rassistische Vorfälle konsequent zu benennen und Betroffene zu unterstützen. Sie unterstrich, dass Rassismus nicht erst bei Gewalt beginne, sondern sich auch in Worten, Blicken und gesellschaftlichen Strukturen zeige. Dem müsse entschieden entgegengetreten werden, um eine offene und menschliche Gesellschaft zu fördern.
Gemeinsames Zeichen für Offenheit und Menschlichkeit
Abschließend rief die Integrationsbeauftragte dazu auf, gemeinsam ein Zeichen für Offenheit, Respekt und Menschlichkeit zu setzen. Eine demokratische Gesellschaft lebe davon, dass alle füreinander einstehen – nicht nur am Internationalen Tag gegen Rassismus, sondern an jedem Tag des Jahres.
Der 21. März bietet somit Anlass zur Reflexion und zum Engagement für eine Gesellschaft, in der Vielfalt als Bereicherung verstanden und Rassismus keinen Platz hat.

