In Mannheim-Seckenheim ereignete sich am Samstagabend ein Vorfall, bei dem mehrere unbekannte Männer Fahrräder stahlen und dabei einen Zeugen mit Reizstoff angriffen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.
Vorfall in der S-Bahn Linie 2
Gegen 18 Uhr befand sich eine Gruppe Jugendlicher in der S-Bahn der Linie 2 auf der Fahrt von Heidelberg nach Mannheim. Die Jugendlichen hatten mehrere hochwertige Fahrräder mitgenommen. Eine Gruppe von fünf unbekannten Männern beobachtete die Fahrräder zunächst, begutachtete sie und machte Fotos davon.
Diebstahl an der Haltestelle Mannheim-Hochstätt
Als die Männer an der Haltestelle Mannheim-Hochstätt ausstiegen, entwendeten sie eines der Fahrräder. Ein Zeuge, der die Tat beobachtete, informierte die Jugendlichen noch in der Bahn darüber, dass eines ihrer Fahrräder gestohlen wurde. Die Jugendlichen konnten die Bahn jedoch nicht mehr rechtzeitig verlassen und fuhren weiter zum Hauptbahnhof.
Konfrontation in der Hochstättstraße
Der Zeuge folgte den Dieben zu Fuß bis in die Hochstättstraße, wo er die Männer zur Rede stellte. Im Verlauf dieser Konfrontation sprühte einer der Täter dem Zeugen unvermittelt Reizstoff ins Gesicht. Der Mann erlitt dadurch Augenreizungen und wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt.
Beschreibung der Täter und laufende Ermittlungen
Die Täter werden als zwischen 20 und 30 Jahre alt beschrieben und sollen ein südosteuropäisches Erscheinungsbild haben. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat Mannheim bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zu den unbekannten Männern geben können, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden. Hinweise können zur Aufklärung des Falles beitragen und helfen, weitere Straftaten zu verhindern.
Der Vorfall unterstreicht erneut die Bedeutung von Wachsamkeit im öffentlichen Nahverkehr und im Stadtgebiet. Die Polizei empfiehlt, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden und sich bei Konfrontationen mit Straftätern nicht selbst in Gefahr zu bringen.

