Am frühen Dienstagmorgen, dem 24. März 2026, hat die Kriminalpolizei Köln im Stadtteil Holweide drei Wohnungen durchsucht. Die Maßnahme erfolgte auf Grundlage richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse. Im Rahmen der Einsätze wurden insgesamt 57 mutmaßlich gestohlene Zahlungskarten, etwa 5000 Euro Bargeld sowie ein Beutel mit Cannabis sichergestellt.
Ermittlungen gegen drei Tatverdächtige
Die polizeilichen Ermittlungen richten sich insbesondere gegen drei Personen aus Köln: eine 57-jährige Frau sowie ihre 36-jährige Tochter und ihren 31-jährigen Sohn. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie im Jahr 2025 mehrfach betrügerisch mit gestohlenen Zahlungskarten gehandelt haben. Mutter und Tochter wurden im Anschluss an die Durchsuchungen zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf das Polizeipräsidium gebracht.
Umfang der sichergestellten Beweismittel
Die sichergestellten Debitkarten stehen im Verdacht, aus Diebstahl oder Betrug zu stammen. Die genaue Herkunft der Karten wird derzeit von der Kriminalpolizei Köln, Kommissariat 33, weiterhin untersucht. Das sichergestellte Bargeld in Höhe von circa 5000 Euro wird ebenfalls in Zusammenhang mit den mutmaßlichen Straftaten geprüft.
Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
Darüber hinaus wurde bei den Durchsuchungen ein Beutel mit Cannabis gefunden. Gegen die Tatverdächtigen wurde daraufhin ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Weitere Details hierzu sind bislang nicht bekannt.
Ermittlungen und weitere Schritte
Die Polizei Köln setzt die Ermittlungen fort, um die genauen Umstände der mutmaßlichen Betrugsfälle aufzuklären. Aufgrund der laufenden Ermittlungen werden derzeit keine weiteren Informationen zu möglichen Tatzeiten, Tatorten oder weiteren Beteiligten veröffentlicht. Die Polizei bittet um Verständnis, dass aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst keine weiteren Details genannt werden.
Örtliche Bedeutung und Sicherheitshinweise
Der Stadtteil Holweide war Schauplatz der Durchsuchungen. Die Polizei betont, dass die Maßnahmen Teil einer gezielten Bekämpfung von Betrugsdelikten sind und die Sicherheit in der Region stärken sollen. Bürgerinnen und Bürger werden dazu angehalten, bei verdächtigen Aktivitäten im Zusammenhang mit Zahlungskarten oder Drogen umgehend die Polizei zu informieren.
Kontaktmöglichkeit für Medien und Öffentlichkeit
Für Rückfragen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln zur Verfügung. Die Polizei weist darauf hin, dass sie weiterhin alle Hinweise aus der Bevölkerung entgegennimmt, die zur Aufklärung der Straftaten beitragen können.

