In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 25. März 2026, ereignete sich im Nürnberger Stadtteil Marienberg ein versuchtes Tötungsdelikt. Gegen 21:30 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem ein Mann in der Hugo-Junkers-Straße zwei Personen mit einem Messer attackiert hatte. Die beiden Opfer, ein 40-jähriger und eine 45-jährige Deutsche, waren mit ihrem Hund unterwegs, als sie unvermittelt angegriffen wurden.
Angriff und Festnahme des Tatverdächtigen
Nach dem Angriff flüchtete der Täter zunächst vom Tatort. Dank der schnellen Reaktion eines Zeugen und der umgehenden Alarmierung der Polizei konnte der 27-jährige Tatverdächtige in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen werden. Die Polizei stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher und leitete erste kriminalpolizeiliche Maßnahmen ein.
Gesundheitszustand der Opfer
Die beiden Verletzten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach der medizinischen Versorgung konnten sie noch in derselben Nacht wieder entlassen werden. Details zu Art und Schwere der Verletzungen wurden von den Behörden nicht veröffentlicht.
Ermittlungen und Hintergründe
Die Nürnberger Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Nach aktuellem Stand gab es keine bekannte Vorbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und den Opfern. Die Motive für die Tat sind bislang unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Rechtliche Schritte
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte einen Haftantrag gegen den 27-jährigen Deutschen. Er soll am heutigen Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über die Haftfrage entscheidet. Weitere Informationen zum Prozessablauf liegen derzeit nicht vor.
Appell an Zeugen
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden. Die Ermittler sind auf weitere Informationen angewiesen, um den Tatablauf umfassend aufzuklären.
Die Behörden betonen, dass die Ermittlungen noch andauern und bitten um Verständnis, dass zum Schutz der Beteiligten und des laufenden Verfahrens keine weiteren Details veröffentlicht werden.

