Am Sonntagabend gegen 20:30 Uhr kam es im Bereich des Quadrats C 5 in der Mannheimer Innenstadt zu mehreren Verkehrsunfällen, die ein stark alkoholisierter Autofahrer verursachte. Der 34-jährige Mann war nach bisherigen Erkenntnissen in absolut fahruntüchtigem Zustand unterwegs und richtete dabei erheblichen Sachschaden an.
Unfallhergang und Schadensbilanz
Der Fahrer bog zwischen den Quadraten C 5 und B 5 in eine baustellenbedingte Sackgasse ein. Beim Versuch zu wenden, beschädigte er mindestens vier ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge sowie einen Straßenpfosten. Trotz der entstandenen Schäden setzte er seine Fahrt in Richtung Friedrich-List-Schule fort. An der Kreuzung der Quadrate B 5, C 5, B 6 und C 6 kollidierte er erneut mit einem geparkten Auto.
Ein weiteres Wendemanöver endete damit, dass der Wagen von der Fahrbahn abkam und erneut gegen einen Straßenpfosten stieß. Insgesamt wird der Sachschaden auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.
Reaktion und Feststellung der Alkoholisierung
Nach dem letzten Unfall hielt der Fahrer sein Fahrzeug eigenständig an. Drei Zeugen, die zugleich Besitzer der beschädigten Fahrzeuge waren, sprachen ihn an. Der Mann zeigte sich gegenüber den Zeugen sowie der später eintreffenden Polizei sofort geständig.
Die Beamten stellten bei ihm deutlichen Alkoholgeruch, eine schwankende Gangart und eine verwaschene Aussprache fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,4 Promille, was eine absolute Fahruntüchtigkeit bedeutet.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Auf dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt wurde dem 34-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt, und er darf bis zur Entscheidung der Staatsanwaltschaft kein Fahrzeug mehr führen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall übernimmt das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt.
Hinweis der Polizei zum Thema Alkohol im Straßenverkehr
Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Bereits ab 0,3 Promille können Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Fahrfähigkeit erheblich beeinträchtigt sein. Ab 1,1 Promille gilt ein Fahrer als absolut fahruntüchtig, unabhängig von sichtbaren Ausfallerscheinungen.
Die Polizei appelliert daher: Wer trinkt, sollte nicht fahren. Es wird empfohlen, stets eine sichere Heimfahrt im Voraus zu planen, sei es mit Taxi, öffentlichen Verkehrsmitteln oder einer nüchternen Begleitperson.

