Am Donnerstag, dem 12. März 2026, ereignete sich gegen 19 Uhr in Kalefeld-Echte ein schwerer Raubüberfall in einer privaten Wohnung. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete eine 72-jährige Frau ihre Haustür, nachdem es geklingelt hatte. Dabei wurde sie von einem bislang unbekannten Mann mit einer Schusswaffe bedroht.
Opfer gefesselt und zurückgelassen
Der Täter fesselte die Frau anschließend und ließ sie in der Wohnung zurück. Trotz der Situation gelang es dem Opfer, sich später selbst zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der Täter einen geringen zweistelligen Geldbetrag erbeuten konnte.
Ermittlungen und Fahndung
Im Rahmen einer umgehenden Nachbarschaftsbefragung erhielten die Ermittler Hinweise auf einen weißen SUV mit Hannoveraner Kennzeichen, der im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte. Diese Spur führte die Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Raum Hannover.
Festnahme und Sicherstellung der Tatwaffe
Im Zuge der Fahndung wurde ein 34-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Bei der Festnahme konnte eine Schusswaffe sichergestellt werden, die mutmaßlich bei dem Überfall verwendet wurde. Der Mann wurde am Freitag einem Haftrichter in Neustadt am Rübenberge vorgeführt.
Haftbefehl erlassen
Der Haftrichter erließ Haftbefehl gegen den 34-Jährigen, der daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Sehnde überführt wurde. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Northeim dauern weiterhin mit Nachdruck an, um den genauen Tathergang und mögliche Hintergründe zu klären.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizei Northeim bittet Zeuginnen und Zeugen, die am 12. März zwischen etwa 16 und 20 Uhr einen weißen SUV mit Hannoveraner Kennzeichen im Bereich Echte gesehen haben oder sonstige Hinweise zu Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 05551-91480 zu melden. Jede Information kann zur Aufklärung der Tat beitragen.
Die Polizei weist darauf hin, dass aufgrund der laufenden Ermittlungen noch keine weiteren Details zum Tatmotiv oder zum genauen Ablauf veröffentlicht werden können. Die Sicherheit der Bevölkerung hat weiterhin höchste Priorität.

