Am Donnerstag, den 19. März 2026, führten Ermittler der Rauschgiftermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Ulm eine Durchsuchung in einer Wohnung in Kirchberg an der Iller durch. Hintergrund der Maßnahme waren langwierige Ermittlungen gegen einen 49-jährigen Mann, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln zu handeln.
Ermittlungen führten zu Durchsuchungsbeschluss
Die Polizei hatte den Verdacht, dass der Beschuldigte größere Mengen Rauschgift in seinem Wohnraum lagert und möglicherweise verkauft. Nach sorgfältiger Prüfung und Sammlung von Beweismaterial wurde ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt, der den Beamten den Zutritt zur Wohnung des 49-Jährigen erlaubte.
Fund von Heroin, Kokain und weiteren Beweismitteln
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte insgesamt 93 Plomben mit Heroin, was einem Gewicht von etwa 17 Gramm entspricht. Zudem wurden rund 27 Gramm unverpacktes Kokain sichergestellt. Neben den Drogen entdeckten die Beamten verschiedene Drogenutensilien, mehrere Mobiltelefone sowie mutmaßliches Dealergeld. Diese Gegenstände werden im Rahmen der Ermittlungen als Beweismittel betrachtet und sollen weitere Hinweise auf den Handel mit Betäubungsmitteln liefern.
Herkunft der Drogen wird untersucht
Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen soll der 49-Jährige die Betäubungsmittel mutmaßlich aus Portugal nach Deutschland eingeschmuggelt haben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Lieferweg dauern an. Die Polizei prüft, ob weitere Personen in den mutmaßlichen Handel involviert sind.
Rechtliche Schritte und aktueller Stand
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn werden jedoch fortgeführt, um die Hintergründe des Rauschgiftgeschäfts umfassend aufzuklären.
Bedeutung für die Region
Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen für die Polizei im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel in der Region Ulm und Umgebung. Die Behörden setzen verstärkt auf gezielte Ermittlungen und Durchsuchungen, um den Vertrieb von Betäubungsmitteln einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Kontakt und weitere Informationen
Für Rückfragen steht das Polizeipräsidium Ulm zur Verfügung. Die Ermittlungen werden mit Nachdruck weitergeführt, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und weitere Straftaten zu verhindern.

