Die Ermittlungen zu einem Sexualdelikt, das sich am 21. Juni 2025 in Oberdürenbach ereignete, sind weiterhin im Gange. Die Staatsanwaltschaft Koblenz und die Kriminalinspektion Mayen hatten vom 23. bis 25. Januar 2026 eine umfangreiche DNA-Reihenuntersuchung durchgeführt, um eine tatrelevante Spur abzugleichen. Erste Rückmeldungen zu den Tests liegen inzwischen vor, haben jedoch bislang keine neuen Ermittlungsansätze ergeben.
Fortlaufende Untersuchungen und DNA-Analyse
Die DNA-Tests bilden einen zentralen Baustein in den Ermittlungen. Trotz der bisherigen Auswertung der Proben konnten die Behörden noch keine konkreten Hinweise gewinnen, die zur Identifizierung einer Tatverdächtigen oder eines Tatverdächtigen führen. Die Untersuchungen werden daher weiterhin mit hoher Priorität fortgesetzt.
Aufruf zur weiteren Unterstützung
Die Polizei bittet insbesondere jene Personen, die im Januar keinen Termin zur Abgabe einer Speichelprobe wahrnehmen konnten, weiterhin um ihre Mithilfe. Um die DNA-Reihenuntersuchung umfassend zu gestalten, steht die Möglichkeit offen, eine Speichelprobe ohne vorherige Terminabsprache abzugeben. Dies kann bei der Polizeiinspektion Remagen sowie bei der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler erfolgen.
Die betroffenen Personen wurden von der Kriminalinspektion Mayen schriftlich über die Möglichkeit der freiwilligen Probenabgabe informiert. Die Polizei unterstreicht, dass jede Unterstützung im Rahmen der Ermittlungen von großer Bedeutung ist, um den Fall aufzuklären.
Erreichbarkeit der Polizei und weitere Informationen
Für Rückfragen und weitere Auskünfte steht das Polizeipräsidium Koblenz zur Verfügung. Ansprechpartner ist EPHK Jürgen Fachinger, der telefonisch unter der Nummer 0261-103-50020 erreichbar ist. Zudem können Anfragen per E-Mail an ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de gerichtet werden.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei Hinweisen oder relevanten Informationen zum Fall weiterhin aktiv mitzuwirken. Jede noch so kleine Spur kann entscheidend für den Fortgang der Ermittlungen sein.
Hintergrund des Falls
Der Vorfall betrifft ein Sexualdelikt zum Nachteil eines siebenjährigen Kindes, das sich im Sommer 2025 in Oberdürenbach ereignete. Die Ermittlungsbehörden arbeiten intensiv daran, den Tathergang aufzuklären und die Verantwortlichen zu identifizieren. Aus Gründen der Ermittlungsarbeit und des Opferschutzes werden keine weiteren Details zum Tatgeschehen veröffentlicht.
Die Polizei betont die Sensibilität des Falles und bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihre Mithilfe zur Aufklärung beitragen.

