Am 12. März 2026 führten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Schengen Süd eine Kontrolle auf dem Autobahnparkplatz Melmshöhe an der A1 durch. Dabei geriet ein VW Bus, der von Hamburg in Richtung Lübeck unterwegs war, in den Fokus der Einsatzkräfte. Im Fahrzeug befanden sich drei Personen aus Lübeck, darunter eine 27-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren.
Große Menge Cannabis im Fahrzeug entdeckt
Während der Kontrolle stießen die Beamten auf rund ein Kilogramm Cannabis, das im VW Bus mitgeführt wurde. Aufgrund des Fundes wurden alle Fahrzeuginsassen zur Polizeidirektion Lübeck gebracht, um weitere Maßnahmen einzuleiten. Die 27-jährige Frau konnte nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung die Dienststelle wieder verlassen.
Verdacht auf Drogen am Steuer
Der 27-jährige Fahrer wurde einer Blutprobe unterzogen, da der Verdacht bestand, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt haben könnte. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.
Durchsuchung der Wohnung führt zu weiterem Drogenfund
Die Staatsanwaltschaft Lübeck ordnete im Anschluss an die Kontrolle eine Durchsuchung der Wohnung des 22-jährigen Mannes in Lübeck-St. Gertrud an. Bei dieser Maßnahme fanden die Ermittler etwa 1,4 Kilogramm Amphetamin sowie mehrere Messer. Aufgrund der Menge der Betäubungsmittel und der Auffindesituation wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen.
Haftbefehl erlassen
Der 22-Jährige wurde am Freitagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Grundlage der vorliegenden Beweislage einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Die Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, Kommissariat 17, dauern derzeit an.
Weitere Ermittlungen und Hintergründe
Die Polizei hat bislang keine weiteren Details zu den Hintergründen der Tat oder möglichen weiteren Beteiligten veröffentlicht. Die Untersuchung konzentriert sich derzeit auf die Auswertung der sichergestellten Betäubungsmittel und die Klärung des Sachverhalts rund um den Drogenfund auf dem Autobahnparkplatz.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen Süd setzt ihre Kontrollen im Bereich der Autobahnen fort, um den Drogenhandel und -transport zu unterbinden. Die Polizei bittet Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Fall Hinweise geben können, sich bei der Polizeidirektion Lübeck zu melden.

