Die Staatsanwaltschaft Ravensburg und das Polizeipräsidium Ulm haben am Freitag, den 6. März 2026, drei Männer aus dem Raum Biberach festnehmen lassen. Die Männer im Alter von 27, 34 und 49 Jahren stehen im Verdacht, seit längerer Zeit mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ulm erstrecken sich über mehrere Monate.
Durchsuchungen bei zwei Tatverdächtigen
Im Rahmen der Ermittlungen wurden die Wohnungen der beiden deutschen Tatverdächtigen im Alter von 34 und 49 Jahren durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte bei dem 34-Jährigen knapp 1,25 Kilogramm Kokain sicher. In der Wohnung des 49-Jährigen wurden etwa 855 Gramm Marihuana gefunden. Neben den Drogen wurden weitere Beweismaterialien sichergestellt, deren genaue Art von den Behörden nicht näher spezifiziert wurde.
Untersuchungshaft für zwei Männer angeordnet
Am 7. März 2026 wurden die beiden deutschen Männer auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Ravensburg vorgeführt. Der Haftrichter setzte die Untersuchungshaftbefehle in Vollzug, sodass die beiden Tatverdächtigen in Untersuchungshaft kamen.
Dritter Tatverdächtiger bei Rückkehr festgenommen
Der dritte Beschuldigte, ein 27-jähriger albanischer Staatsangehöriger, befand sich zum Zeitpunkt der Durchsuchungen im Ausland. Er reiste am 10. März 2026 nach Deutschland zurück und wurde in einer Wohnung im Raum Biberach vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler mutmaßliche Erträge aus dem Drogenhandel in Form von Gold und Münzen im Wert von etwa 150.000 Euro.
Untersuchungshaft auch für den 27-Jährigen
Am 11. März 2026 wurde der 27-Jährige dem Haftrichter vorgeführt, der ebenfalls Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich dort seitdem in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Staatsanwaltschaft Ravensburg und die Kriminalpolizei Ulm setzen die Ermittlungen in dem Fall fort. Weitere Details zu den Hintergründen und möglichen weiteren Tatbeteiligten wurden bislang nicht bekanntgegeben. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Verständnis, dass aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.
Die Festnahmen und Sicherstellungen zeigen den anhaltenden Kampf der Polizei gegen die Rauschgiftkriminalität in der Region Biberach. Die Behörden betonen, dass sie konsequent gegen den illegalen Drogenhandel vorgehen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

