Am Donnerstagnachmittag, dem 26. März 2026, wurde die Polizei in Soest über den Diebstahl von Arzneimitteln aus mehreren Rettungsfahrzeugen am dortigen Rettungszentrum informiert. Erste Ermittlungen vor Ort bestätigten das Fehlen diverser Medikamente nicht nur aus den Einsatzfahrzeugen, sondern auch aus einem angrenzenden Lagerbereich.
Ermittlungen und Tatverdacht gegen Rettungsdienstmitarbeiter
Im Zuge der weiteren polizeilichen Untersuchungen konzentrierten sich die Verdachtsmomente auf einen Mann, der im Rettungsdienst des Kreises Soest tätig ist. Es handelt sich um einen Bundesfreiwilligendienstleistenden, der in der Organisation eingesetzt ist. Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin einen Antrag auf einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des Beschuldigten, welcher noch am selben Tag vollstreckt wurde.
Durchsuchung und Sicherstellung von Beweismitteln
Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten Beweismittel gefunden und sichergestellt werden, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Arzneimitteln stehen könnten. Die Polizei machte keine Angaben zu Art und Umfang der sichergestellten Gegenstände, um die laufenden Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.
Auswirkungen auf den Rettungsdienst und weitere Ermittlungen
Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft dauern weiterhin an. Es wurde bislang nicht bekanntgegeben, in welchem Umfang die entwendeten Medikamente fehlten oder ob bereits Patienten durch den Diebstahl beeinträchtigt wurden. Ebenso bleibt unklar, ob es sich um eine einmalige Tat oder wiederholte Vorfälle handelt.
Die Verantwortlichen des Rettungsdienstes Kooperationspartner und die Sicherheitsbehörden arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der medizinischen Ausstattung in den Einsatzfahrzeugen zu gewährleisten und weitere Vorfälle zu verhindern.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Soest bittet Zeugen, die am 26. März oder in den Tagen davor verdächtige Beobachtungen am Rettungszentrum gemacht haben, sich zu melden. Auch Hinweise zu möglichen weiteren Tatbeteiligten oder ähnlichen Vorfällen sind für die Ermittler von Interesse.
Kontaktmöglichkeiten für Medien und Zeugen
Für Rückfragen seitens der Medien steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest zur Verfügung. Zeugen können sich telefonisch unter der Nummer 02921 – 9100 5310 oder per E-Mail an poea.soest@polizei.nrw.de wenden.

