Bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Gefahrgut im Kreis Pinneberg am Samstag, dem 21. Februar, wurden wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Die Führungsspitze bleibt für weitere sechs Jahre unverändert, während mehrere Kameraden in neue verantwortliche Positionen gewählt wurden. Ein langjähriges Vorstandsmitglied wurde zudem mit einer besonderen Ehrung ausgezeichnet.
Markus Ketelsen von der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh und Christoph Supthut von der Feuerwehr Pinneberg wurden in geheimer Wahl erneut zu den Leitern der Gefahrgutspezialisten gewählt. Die Wahl fand im Schulungsraum der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Tornesch-Ahrenlohe statt. Oliver Baumgarten von der Feuerwehr Kölln-Reisiek wurde als neuer Zugführer gewählt, nachdem er sich gegen zwei Mitbewerber durchsetzte. Lars-Ole Hansen bleibt als zweiter Zugführer im Amt.
Zusätzlich wurden folgende Gruppenführer gewählt: René Ketelsen (Gruppe Einsatz), Tom Labusch (Gruppe Dekon) und Jens Eckelmann (Gruppe Messen). Ihre Stellvertreter sind Lennart Ahrens, Michael Göring und Heiko Bornholdt. Timo Gerkens bleibt als Schriftführer im Team.
Marc-Oliver Peters, der bisherige Zugführer, schied aus dem Vorstand aus und erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze. Diese Auszeichnung wurde ihm von Kreiswehrführer Stefan Mohr überreicht, um sein langjähriges Engagement in der Feuerwehr zu würdigen. Peters trat im Alter von 14 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein und übernahm im Laufe der Jahre verschiedene Führungspositionen.
Detlef Werner wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbands Schleswig-Holstein geehrt und verabschiedete sich aus dem aktiven Dienst. Dr. Jens Eckelmann aus Barmstedt wird ihn als Fachberater Chemie ersetzen.
Im Jahr 2025 war der Löschzug Gefahrgut zu 30 Einsätzen alarmiert worden, darunter auch eine umfangreiche Bergung von Gefahrstoffen auf dem Rastplatz Steinburg an der A23. Die Einsatzkräfte leisteten insgesamt 1.031 Stunden, während sie zusätzlich 1.659 Stunden in die Ausbildung investierten. Ein Grundlagenlehrgang zu gefährlichen Stoffen konnte mit 24 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Löschzug und der Kreisverwaltung wurde von Kreiswehrführer Mohr und Eva Sühlsen, der Abteilungsleiterin für Sicherheit und Bevölkerungsschutz, gelobt. Beide betonten die Wertschätzung der gemeinsamen Arbeit.

