Am Montagmittag, gegen 11:50 Uhr, wurde die Wasserschutzpolizei in Andernach über eine Leckage an einem Gütermotorschiff informiert. Das Schiff, das mit Streusalz beladen war, hatte im Hafenbecken ein Problem festgestellt.
Ersten Erkenntnissen zufolge kam es während des Löschvorgangs der Ladung durch einen Mitarbeiter des Hafenbetreibers zu einer Beschädigung im hinteren Laderaum. Dadurch konnte Wasser in den Laderaum eindringen.
Feuerwehren aus der Umgebung sind momentan im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Zudem sind vorsorglich Kräfte der DLRG und des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort. Taucher sind ebenfalls an der Einsatzstelle, um die Leckage zu beheben.
Um ein Sinken des Schiffes zu verhindern, wird das Wasser-Salz-Gemisch aus dem Laderaum abgepumpt. Dieses Gemisch wird zunächst kontrolliert erfasst und anschließend in bereitgestellte Container umgepumpt. Ein Vertreter der unteren Wasserbehörde überwacht die Situation vor Ort.
Der Hafenbetrieb kann mit minimalen Einschränkungen fortgeführt werden. Bei dem Vorfall sind keine Personen verletzt worden.
Die Wasserschutzpolizei führt derzeit die Unfallaufnahme durch.

