In der Zeit von Montag, 23. März, 8 Uhr, bis Freitag, 27. März, 8.30 Uhr, haben Unbekannte an einer Waldkapelle an der Landstraße 234 in Bad Münstereifel-Rodert versucht, den Inhalt eines Opferstocks zu entwenden. Dabei wurde das Schloss des Opferstocks beschädigt, um Zugang zum Geld zu erhalten. Trotz des Einbruchsversuchs gelang es den Tätern nicht, an das Geld zu gelangen.
Beschädigtes Vorhängeschloss als Spurenlage
Vor Ort wurde ein Vorhängeschloss mit gebrochenem Bügel unterhalb des Opferstocks aufgefunden. Weitere Beschädigungen an der Kapelle oder in der Umgebung konnten nicht festgestellt werden. Der Tatort weist somit keine weiteren Hinweise auf eine gewaltsame Handlung über den Einbruchsversuch hinaus auf.
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt nach verdächtigen Beobachtungen im genannten Zeitraum. Hinweise können telefonisch unter 02251 799-0 oder per E-Mail an pressestelle.euskirchen@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Waldkapellen als Ziel von Einbruchsversuchen
Opferstöcke in Kapellen oder Kirchen sind immer wieder Ziel von Diebstahlversuchen. Sie dienen meist der freiwilligen Spende von Besuchern und sind oft nur mit einfachen Schlössern gesichert. Die Polizei weist darauf hin, dass solche Einrichtungen besonders schutzbedürftig sind und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft.
Keine Hinweise auf Personen oder Tatmittel
Bislang liegen keine Hinweise zu den Tätern oder zum Tatmittel vor. Die Polizei wertet Spuren am Tatort aus und prüft, ob es Zusammenhänge mit ähnlichen Fällen in der Region gibt. Weitere Angaben zum Sachschaden wurden nicht gemacht.
Kontaktmöglichkeiten für Zeugen
Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Landstraße 234 in Bad Münstereifel-Rodert beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kreispolizeibehörde Euskirchen zu melden. Die Polizei ist unter der Telefonnummer 02251 799-0 erreichbar.
Prävention und Schutzmaßnahmen
Die Polizei empfiehlt Eigentümern von Kapellen und ähnlichen Einrichtungen, ihre Opferstöcke regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen und gegebenenfalls sicherere Verschlüsse anzubringen. Auch die Installation von Beleuchtung oder Überwachungskameras kann zur Abschreckung beitragen.

