Am Sonntagmorgen, dem 22. Februar 2026, ereignete sich auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Westen, im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Friedewald und Bad Hersfeld, ein schwerer Verkehrsunfall. Bei dem Vorfall wurden insgesamt fünf Personen verletzt.
Eine 35-jährige Frau aus Frankreich war mit ihrem Pkw auf der rechten Fahrspur unterwegs, als ihr Fahrzeug aus bisher ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei überfuhr das Auto die beginnende Leitplanke, überschlug sich und landete auf dem Dach.
Die fünf Insassen, darunter der 64-jährige Großvater, die Mutter sowie zwei Söhne im Alter von 6 und 15 Jahren, konnten das stark beschädigte Fahrzeug selbstständig verlassen. Während die Erwachsenen und die beiden älteren Kinder nur leichte Verletzungen erlitten, wurde der 3-jährige Sohn schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Fulda geflogen werden. Die leicht verletzten Familienmitglieder wurden mit Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Westfahrbahn der A4 für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt. Die Ostfahrbahn wurde für rund 30 Minuten abgeriegelt, um den Einsatz des Rettungshubschraubers zu ermöglichen.
Erste Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf etwa 10.000 Euro. An der Unfallstelle waren neben zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei Bad Hersfeld auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld sowie mehrere Rettungswagen und Notarztfahrzeuge im Einsatz.

