Am frühen Samstagmorgen des 21. März kam es am Bahnhof Schloß Holte-Stukenbrock zu einem Sprengversuch an einem Fahrkartenautomaten. Die Tat ereignete sich gegen 4:40 Uhr, als bislang unbekannte Täter eine Explosion auslösten, um an das Bargeld im Automaten zu gelangen.
Starke Beschädigung, aber keine Beute
Obwohl der Automat durch die Sprengung erheblich beschädigt wurde, hielt das Gerät dem Angriff stand. Nach aktuellem Ermittlungsstand konnten die Täter keine Beute machen. Die genaue Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt.
Polizei reagiert schnell vor Ort
Die Beamten der nahegelegenen Polizeiwache nahmen die Detonation wahr und waren wenige Minuten später am Tatort. Sie sicherten den Bereich ab und begannen mit der Spurensuche, um Hinweise auf die Täter zu finden. Aufgrund der Schwere der Tat wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.
Zeugen werden dringend gebeten, sich zu melden
Die Polizei Gütersloh bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die im Bereich des Bahnhofs verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können telefonisch unter der Nummer 05241 869-0 abgegeben werden.
Hintergrund und Sicherheitsaspekte
Sprengungen von Fahrkartenautomaten sind in der Region keine alltäglichen Vorfälle, stellen jedoch eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Neben dem materiellen Schaden besteht auch ein hohes Risiko für Passanten und Einsatzkräfte durch die Explosionen. Die Polizei weist daher auf die Bedeutung der Zeugenhinweise hin, um solche Taten aufzuklären und künftig zu verhindern.
Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen zu den Tätern und dem genauen Ablauf der Tat dauern an. Die Polizei wertet derzeit Spuren am Tatort aus und prüft mögliche Videoaufnahmen aus der Umgebung. Weitere Details können zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
Kontaktmöglichkeiten für Hinweise
Zeugen oder Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich direkt mit der Polizei Gütersloh in Verbindung zu setzen. Neben der Telefonnummer steht auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme per E-Mail unter pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de zur Verfügung.
Die Polizei bedankt sich im Voraus für die Unterstützung der Bevölkerung und hofft auf zahlreiche Hinweise, um den Fall schnell aufklären zu können.

