Am Donnerstagmittag gegen 12:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 5 im Bereich zwischen den Ausfahrten Schwetzingen und Wiesloch/Walldorf ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der Vorfall führte zu Verletzungen bei zwei Personen und erheblichen Sachschäden sowie kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.
Unfallhergang auf der A5
Nach ersten Erkenntnissen war ein 62-jähriger Ford-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. Aufgrund eines vorherigen Unfalls hatte sich der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand gestaut. Ein vorausfahrendes Fahrzeug bremste stark ab, woraufhin auch der Ford-Fahrer seine Geschwindigkeit verringerte.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte der 62-Jährige auf den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah er jedoch einen dort stehenden Mercedes, der von einer 71-jährigen Fahrerin gelenkt wurde. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Ford und dem Mercedes.
Kettenreaktion mit drei Fahrzeugen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes nach vorne auf einen weiteren Pkw, einen Volvo, geschoben, der von einer 68-jährigen Frau gesteuert wurde. Insgesamt waren somit drei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.
Die Fahrerin des Mercedes sowie die Fahrerin des Volvo wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 71-jährige Mercedes-Fahrerin wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Folgen und Maßnahmen
Alle drei Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Zur Bergung der Unfallfahrzeuge und zur Reinigung der Fahrbahn musste die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe kurzzeitig voll gesperrt werden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen im Berufsverkehr.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Der Verkehrsdienst Heidelberg, Außenstelle Walldorf, hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Weitere Details zum Unfallhergang liegen derzeit noch nicht vor.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

