Am Freitag, dem 20. Februar 2026, kam es in Mainz-Großberg zu einem Betrugsfall durch einen sogenannten Schockanruf. Ein 87-jähriger Mann erhielt gegen 17:53 Uhr einen Anruf von einem Unbekannten, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer informierte den Senior, dass seine Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei, bei dem eine Frau und ihr Kind schwer verletzt wurden. Zudem wurde behauptet, dass die Frau voraussichtlich sterben würde.
Um eine drohende Untersuchungshaft für seine Tochter abzuwenden, forderte der Anrufer eine Kaution zwischen 90.000 und 100.000 Euro. Der 87-Jährige übergab daraufhin einen Umschlag mit 30.000 Euro Bargeld an einen unbekannten Abholer vor seiner Haustür. Dieser entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen. Es ist wichtig zu betonen, dass die Polizei niemals telefonisch Geld oder die Übergabe von Wertgegenständen verlangen wird. In solchen Fällen sollte das Gespräch sofort beendet und die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden. Angehörige, insbesondere ältere Menschen, sollten über diese Betrugsmasche aufgeklärt werden.
Zeugen, die im Großberg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 mit der Kriminalpolizei Mainz in Verbindung zu setzen.

